Das Flugblatt

TAGESBEMERKUNGEN:04.03.2020
Ihr Michels all im Bunde
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FEUILLETON-REZENSION 11.02.2020
Krieg im 21. Jahrhundert
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BARON VON FEDER 09.03.2020
Abhängig vom Einkommen
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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: 03.12.2019
Flugblatt Dezember 2019 fertig.. .WEITER
Tagesbemerkungen: 28.08.2019 Bundeswehr-
Sichtbarkeitskampagne. Heute: Patenbrigaden
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Redaktionsmitteilungen: 23.08.2019 Das Flugblatt
erhält ein neues Design….WEITER
Redaktionsmitteilungen: 14.10.2019 Miezerich ist
ermächtigt zu erklären …. WEITER
Zeitgeist: 31.08.2019 Warum man publizistische
Beliebigkeit erzeugt…..WEITER
Kulturbetriebliches: Mit leisen Tönen gegen
lautes Säbelrasseln..…WEITER

Baron von Feder
Gruppe 20: 13.10.2019 “Des Drachens grauer Atem”…. WEITER
Auf einen Blick ….WEITER

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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt für April ist fertig

Liebe Lerinnen, liebe Leser, lasst es euch gut gehen, bleibt übrig und freut Euch des Lesens

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BARON VON FEDER: Erzwungene Besinnung

„Erwungene Besinnung“

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Ich lebe wieder DD-ehrlich
kauf nicht mehr nach 18 Uhr ein
Kaufe nur, was unentbehrlich
Kann vom Hamsterrade frei sein

Ich spür den Körper neu gesunden
im Verlauf des Tätigseins.
Niemals hätt ich je empfunden
Nähn und Nähmaschinen wären meins

Aber jetzt.wos DRK rief
„Nähn Se Masken, helfen Sie“
da spürte ich, wies durch mich durch lief:
Nützlich sein ist leicht wie nie.

Notfallplanen oder Mundschutz
Zusammenhalt und Selbstvertraun
Solidarität, Gemeinnutz
Gemeinsam heißt, was eignes Aufbaun.

DD-ehrlich ist nicht übel
wenn man nur das Schlechte weglässt
doch bevor ich weiter grübel
wünsch ich uns ein Hoffnungsfest

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TAGESBEMERKUNGEN 28.03.2020

DRK in Mecklenburg bittet Freiwillige zum Mundmaskennähen

Wer in Krisenfällen oder bei Katastrophen analog zum Zivilverteidigungskonzept irgendw etwas Nützliches für das Gemeinwohl tun will, kann sich in Mecklenburg bei TEAM MV registrieren, wo die freiwilligen Einsatzkräfte je nach Aufgabe und Befähigung zu aktuellen Aufgaben herangezogen werden und ihr Einsatz koordiniert wird.

Derzeit Aktuell: Mundmaskennähen.

Gegeben sind eine Bastelanleitung und eine Liste des Werkzeugs und der Materialien: Kochfeste Baumwolle, Draht, Schere und Nähmaschine.

Wo aber bekommt man Material und Werkzeug her?

Hier kommt noch die Information aus der Originalmail:

Um den Mund-Nasen-Schutz selbst herzustellen, benötigt ihr kochfeste Baumwolle, einen biegsamen Draht sowie eine Nähmaschine, eine Schere und ein Bügeleisen.

Wichtig ist: Der Baumwollstoff sollte dicht und atmungsdurchlässig und bei mindestens 60 °C waschbar sein.

Die Feuerwehr der Stadt Essen hat eine tolle Anleitung hierzu online gestellt: Nähanleitung https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

Wer sich beteiligen und mithelfen möchte, kann per Mail Kontakt zu uns aufnehmen: team-mv@drk-mv.de .

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TAGESBEMERKUNGEN 26.03.2020

„Publizistik und Quarantäne“

Quelle: Wahrnehmungen aus dem Alltag

Überall wird man aufgerufen, „Corona-Tagebücher“ zu schreiben. Das ist im Prinzip gut. Denn alle Zeugenaussagen, die dokumentiert werden, sind für Historiker das chronologische Ausgangsmaterial ihrer Forschungen. Im Moment ist nur nicht klar, ob die Seuche das historische Ereignis ist oder die Werkzeugkiste, die das Repertoire der Mittel und Methoden enthält, mit denen auf diese Seuche reagiert wird.

Nur fängt es schon beim fotografieren an. Hältste Dich an Geprflogenheiten, kannste gegen den Willen des Hausherrn keine leeren Regale in der Kaufhalle fotografieren oder Schilder, auf denen Kunden der derzeitige Umgangston mit ihnen kommuniziert wird. („Abstand halten – Nur zwei gleichzeitig“). Beim Bäcker sollte man neulich noch zwei Meter Abstand vom Tresen halten, bis sie merkten, dass dann kein Brötchen mehr über die Theke geht. Jetzt wird man wieder an die Theke gebeten.

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TAGESBEMERKUNGEN: 19.03.2020 Täuschend echt wirkende Infos

Täuschend echt wirkende Infos

Wenn früher jemand gesagt hätte: “Das Jobcenter nimmt derzeit wegen Überlastung keine Anträge auf Leistungen entgegen und lässt vorliegende Anträge unbearbeitet” hätte fast jeder Hörer dezent mit dem Digitus den Schläfenlappen berührt. Heute würde fast jeder fast jedem fast alles zutrauen.

Der Grund dafür ist das fehlende Vertrauen. Zumindest in die politisch-gesellschaftlichen Gestaltungspersonen. Fast jeder hat fast jedes in ihn gesetzte Vertrauen rettungslos vergeigt. Fast jeder hält fast alles für möglich. Zumal sich die absurdesten politischen Witze, die klein Moritz immer so gerne gehört hatte, sich als Tatsachen erwiesen und selbst die brilliantesten Einfälle von Kabarettisten hinter den grotesken Einfällen von Politiktätigen hoffnungslos zurück bleiben.

Abgesehen davon: Wenn Klopapier Hamsterware wäre, gäbe es Klopapier in der Zoohandlung. Wenn es Klopapier in der Kaufhalle gibt, ist alles normal Wenn es dort aber kein Klopapier gibt, dann ist die Verbindung zwischen Politik und Gesellschaft im Arsch. Da hilft auch kein Klopapier zur Reinigung.

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TAGESBEMERKUNGEN: Maas macht mobil

Für 50 Millionen Euro Spesengelder will Außenminister Heiko Maas Landsleute aus dem Ausland heim holen, weil wegen Corona sonst keine gesicherte Heimkehr möglich sei.

Hilfe ist richtig. Trotzdem scheint einiges nicht zu stimmen. Erwartbar wären Meldungen über Einheiten der Zivilverteidigung, die als Empfangskomitee für Heimreisende notwendige medizinische Erstuntersuchungen vorbereiten und ermöglichen.

Kommt vielleicht noch. Im Nachrichtenticker ändert es sich ja spätestens stündlich. Dann kommt der neue Lagebericht raus.

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BARON VON FEDER: Abhängig vom Einkommen

BARON VON FEDER

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„Abhängig vom Einkommen“

Quelle: Eigenes Denken

Lebensqualität und Lebensweise hängen von den Gestaltungsmitteln ab. Schon ein kleiner Tapetenwechsel in eine andere Stadt, eine andere Gegend oder wenigstens raus in die Natur wirken wie eine Horizonterweiterung. Das ist nicht jedem vergönnt. Die Standortkommandantur hat gesagt: Ortsabwesenheit ist sowieso nur zur Aufnahme einer sozialversichreungspflichtigen Beschäftigung erlaubt. Ob das stimmt, lassen wir hier mal dahin gestellt sein. Es kann auch sein, dass die per Schnellkurs geschulten Sachbearbeiter die Gletscherspalten auf den eiskalten Höhen der Sozialgesetzgebung gar nicht begriffen haben können, weil auch sie benso wenig dazu in der Lage sind wie die Opfer am unteren Ende des Schreibtisches. Viele gibt es, die hatten vor kurzem auch noch Anträge in eigener Sache ausfüllen müssen. Jetzt sind sie die etwas besser gestellten KAPOs im selben Würdegefängnis. Sie haben lediglich ein paar prekäre Befugnisse mehr. Ein Fehler oder eine menschliche Regung – und schon kann das Privileg futsch sein und der Sachbearbeiter wieder Antragsteller.

Unabhängigkeit vom Einkommen gibt es nur auf zwei Arten: Alles oder Nichts. Wer soviel hat, dass er es nie im Leben verbrauchen kann, hat ausgesorgt. Emsig und diskret arbeitet eine Vermögensverwaltung dafür, dass die Familie immer auf indestens zwei Generationen voraus finanziell unantastbar ist. Man darf nur nicht seine Vermögensverwalter verärgern. Solcher Ärger endet, wie manch Krimi zeigt, in Mord und Totschlag. Die andere Form der Unabhängigkeit ist die Freiheit von jeglicher Habe. Wenn ein Dichter sich erstmal den Ruf erarbeitet hat, Rechnungen in Hotel und Restaurant mit einem Gedicht oder idealerweise mit einem Fortsetzungsroman zu bezahlen, genösse auch der ärmste Poet eine fürstliche Horizonterweiterung.

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FEUILLETON-REZENSION: Plädoyer eines Märtyrers

FEUILLETON-REZENSION

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„Plädoyer eines Märtyrers“

Die Chuzpe eines Austrofaschisten

Herr Peter Veran gönnt Herrn Engelbert Dollfuss in seiner Groteske „Plädoyer eines Märtyrers“ keine Geschichtsberater als Rechtsbeistand. Die historische Selbtverteidung nimmt der Angeklagte daher selber vor – wie damals Georgi Dimitroff im Reichstagsrandprozess. Der hat kausal zwar nichts mit der Geschichte von Paul Veran zu tun, wirkt aber wie eine Analogie, in der literarische Themen kein einsames Alleinstellungsdasein fristen. Immerhin beweist der historische Rückblick des Verblichenen von der Metaebene des Jenseits auf die Gegenwart mit der Hand am Puls der Zeit darauf hin, dass ein Geschichtsbeteiligter durchaus auch ein guter Berater in eigener Sache sein kann. Die zu verhandelnde Sache ist das Wirken des österreichischen Kanzlers Engelbert Dollfuss im Zeitfenster 1933 bis 1934, als es mit Macht und dem Ergebnis Tod für Engelbert Dollfuss geschlossen wurde. Herr Engelbert Dollfuss bemüht sich in seinem Plädoyer um die Einführung des Begriffs „entschuldbarer Notstand“ und zieht das vermeintliche Wissen der „hinterher Klügeren“ als Beleg hinzu. Das ist die Chuzpe eines Austrofaschisten. Man erkennt sie daran, dass die Verteidung zur Selbstenttlarvung führt – man muss sie bloss reden lassen. Die Faschistenführer Meuthen, Gauland und Höcke entlarven sich ja auch in der Gegenwart, wenn man ihnen die Gelegenhei. Wer aber war Engelbert Dollfuss? Die Vita kurz zusammengefasst: Ein Freund von Arthur Seyß-Inquart, der in Nürnberg beim Kriegsverbrecherprozess zum „Tod durch den Strang“ verurteilt und gerichtet wurde. Geboren am 4.Oktober 1892. Juli 1934 bei einem Putsch von österreichischen Faschisten untereinander erschossen. Als Kanzler, der sein Amt diktatorisch führte. Herrn Dollfussens Plädoyer aus dem Jenseits enthält im Anhang alle Hinweise, die man zur Einschätzung der Personen braucht, die im gleichen Zeitfenster der Geschichtsbetrachtung den Abstand zwischen den Rändern der Laibung den Weg kreuzen.

Der Autor des Buches heißt gar nicht wirklich Herr Peter Veran. Er heißt nach einer Information des Klappentextes Herr Werner Anzengruber und ist Jurist und Historiker. Seine Sprache weiß ein spitzes Florett zu fechten, Hut ab. Meint man gar nicht, wenn einer sonst nur als einer der profiliertesten Forscher der österreichischen Form des Nationalsozialismus in Österreich und des Widerstands dagegen gilt. Dieses Buch sollte in den Kreisen der ausgeirdeten Seelen gelesen werden und in den Salons, wo die sowwohl im guten wie im schlechten unsterblichen Seelen die Ewigkeit verbringen (Kann man die Ewigkeit eigentlich verbringen? Bedeutet Zeit verbringen nicht auch eine Endlichkeit dieser Zeit? Was hat eine endliche Zeit mit der Ewigkeit gemein?) Wenn aber dort in den Salons Kurt Tucholsky mit Erich Kästner über das Buch plaudert und beide grinsen sich einen, bis Kästner laut lacht, so dass George Bernhard Shaw stirnrunzelnd rüberkommt, dann ist es auch hier unten das richtige Buch zur Zeit.

Peter Veran alias Werner Anzenberger, Plädoyer eines Martyrers“, Promedia-Verlag, Wien 2020

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TAGESBEMERKUNGEN: Thema Ramelow: “Ihr Michels all im Bunde”

“Ihr Michels all m Bunde
hört nun auf dies Signal:
Es ist die frohe Kunde
Braun ist keine Wahl”

FEUILLETON-KULTURBETRIEBLICHES

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„Höckes Frontalangriff“

„Ihr Michels all im Bunde

hört nun auf dies Signal

Es ist die frohe Kunde

Braun ist keine Wahl“

„Zu dumm, um aus dem Bus zu kucken“

Nachdem keiner wirklich etwas aus der erfurter Ministerpräsidentenwahl gelernt hatte, wurden für Mittwoch, den 4. März neue Wahlen angesetzt. Diesmal provozierte Faschistenführer Höcke die Demokraten, indem er selbst kandidierte. Für ihn ist das ein anstrengungsloses Amüsement. Denn die thüringischen Christdemokraten springen lieber über jedes vorgehaltene Schlagstöckchen in braunen Händen als ber den eigenen Schatten. Und Höcke selbst? Gespräch in der Stadt:

„Der ist zu dumm, um aus dem Bus zu kucken“. Ein Uralt-Text von Mike Krüger charakterisiert den Grad des Höcke-Verständnisses von Demokratie, Gesellschaft und Recht.

Wahlkrimi, zweite Vorstellung

Am 04.März, begann der zweite Versuch, in Erfurt einen neuen Ministerpräsidenten zu wählen. Wieder waren drei Akte nötig.

Erster Akt: Bühnenauftrieb der Egomanen. Jeder wählt wie angekündigt nur sich selbst. Die Höcke-Bande nutzt die Wahlarytmetik um aus geheimen Wahlen transparente Wahlen zu machen. Folge: Wenn man Abweichler von einer Parteilinie aus der Stimmenverteilung ermitteln kann, dann kann man auch aus dem Prinzip des Rechtstaats eine Diktatur der Rechtsstaatlichkeit erzeugen.

Zweiter Akt: Wieder keine Mehrheit. Kleine Pause. Taktisches Kungel. Dritter Akt: Einer macht nicht mehr mit, weil er die anderen auflaufen lassen will. Der Name ist Höcke.

Dritter Akt: Ramelow ist es geworden. Höckes Selbstentlarvung zeigt: Die AfD-Nazis wollen nur stänkern, weil das Gesellschaftswerk Demokratie für sie ein unbegreifbarer Apparat ist. Der Apparat ist so fremd und unbegreiflich, dass man sich als gestandener Höcke-Nazi vorsichtshalber mal wegducken muss, denn sie sind „zu dumm für aus dem Bus zu kucken“, wie der Refrain des

Krüger-Lieds erklärt

„Jauchzet, Frohlocket“ oder „Bürger, bleibt wachsam“?

Scbeinbar hat die Demokratie bewiesen, dass sie sich gegen faschistische Umsturzversuche behaupten kann. Aber bei Höcke kann man das nicht so genau wissen. Dem wäre es zuztrauen, dass er derzeit gar keinen Umnsturz will, somndern nichts weiter als einfach nur stänkern. Das wäre ein Grund zu „Bürger, bleibt wachsam“. Ein bisschen Jauchzen muss aber erlaubt sein. Denn die Atempause ist lang genug bis zur nächsten Landtagswahl. 2021 sind Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz dran gefolgt von Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und dem Grand Finale der Bundestagswahlen im Herbst 2021. Dazwischen sind die nicht zu unterschätzenden Kommunalwahlen in verschiedenen Bundesländern und Kommunen fällig, wo immerhin lokal darüber bestimmt wird, wer die verschiedenen Interessen auch einer Dorfgemeinschaft unter der Krempe des Gemeinwohls behüten kann.

Filmempfehlung hierzu: „Unterleuten“ von Juli Zeh

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TAGESBEMERKUNGEN: Esperanza, Sanssouci

„Esperanza Sanssouci“

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Esperanza heißt: „Die Hoffnung“
Sanssouci heißt: „Ohne Sorgen“
Hoffnung hält den Lebensstoff jung
und frisch für jeden neuen Morgen

Beim Aufstehn sing ich laut wie nie
Esperanza, Sanssouci

Heute morgen schien die Sonne
und mein Konto hatte Fülle
und ich dachte voller Wonne
Schön ist die Welt mit rosa Brille

Darum sang ich laut wie nie:
Esperanza, Sanssouci

Denn des letzten Monats Woche
ohne Kaffee war ne Qual
Schmerzhaft wie im Prügeljoche
sah man mich im Jammertal

und ich flehte laut und schrie
Esperanza, Sanssouci

Ich hatte nicht genug zu Essen
Nachbarn halfen mir diskret
Sowas kann man nicht vergessen
Weil Erinnern nicht vergeht

Dankbar denke ich an sie
Esperanza, Sanssouci

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