Das Flugblatt

TAGESBEMERKUNGEN:11.02.2020
Wenn Höckes braune Nazibande
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FEUILLETON-REZENSION 11.02.2020
Krieg im 21. Jahrhundert
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TAGESBEMERKUNGEN 05.11.2019
Hartz Vier: Graduell verfassungswidrig
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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: 03.12.2019
Flugblatt Dezember 2019 fertig.. .WEITER
Tagesbemerkungen: 28.08.2019 Bundeswehr-
Sichtbarkeitskampagne. Heute: Patenbrigaden
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Redaktionsmitteilungen: 23.08.2019 Das Flugblatt
erhält ein neues Design….WEITER
Redaktionsmitteilungen: 14.10.2019 Miezerich ist
ermächtigt zu erklären …. WEITER
Zeitgeist: 31.08.2019 Warum man publizistische
Beliebigkeit erzeugt…..WEITER
Kulturbetriebliches: Mit leisen Tönen gegen
lautes Säbelrasseln..…WEITER

Baron von Feder
Gruppe 20: 13.10.2019 “Des Drachens grauer Atem”…. WEITER
Auf einen Blick ….WEITER

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TAGESBEMERKUNGEN 11.02.2020

ANZEIGE GRUPPE 20

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Artikel 20 GG:

1. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus

2. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt

3. Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

4. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

„Gegen alle, die sich trauen….“

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Sollte Höckes Nazibande

zu einer neuen braunen Schande

im lieblich – grünen Klassiklande

werden, kriegt Punkt 20 -4

aus dem Grundgesetz-Brevier

zum ersten Mal in der Geschichte

ganz konkrete Handlungsdichte.

Gegen alle, die sich trauen

diese Ordnung abzubauen

darf man deutlich sagen NEIN

und lässt sie im Gesetz allein.

Und wenn ein brauner Richter spricht

„Beuge dich“ – dann macht mans nicht

Es lebe die Zivilcourage

Nach der Erfurter Wahlblamage

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FEUILLETON-REZENSION: “Krieg im 21. Jahrhundert”

FEUILLETON-REZENSION

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„Krieg im 21. Jahundert“

„Um Krieg abzulehnen, braucht man kein Pazifist zu sein. Es reicht Vernunft“

„Krieg hat keine gute Presse“, schreibt Jochen Hippler gleich zu Anfang seines Buches „Krieg im 21. Jahrhundert“. Von da an gibt es zwei Möglichkeiten, das Thema „Krieg im 21. Jahundert“ zu behandeln: Imagekampagne oder Kriegsursachenforschgung mit daraus abgeleiteter Friedensfähigkeit. Für die Imagekampagne würden sich wahrscheinlich Pressestab, Öffentlichkeitsarbeiter und die Universität der Bundeswehr in Hamburg entscheiden, um Deutschland nach dem Selbstverständnis einer kontinentalen Mittelmacht mit weltweiten Interessen (1990 bis 2016) und dem Wunsch, eine Gestaltungsmacht (ab 2016) zu werden, das Etikett einer Verantwortungsmacht auf den Flaschenbauch zu kleben. Jochen Hippller ist den anderen Weg gegangen. Er will wissen und das Wissen weitergeben: Sind Kriege im Wesen des Menschen so angelgt und amit eine Naturerscheinung – oder haben Menschen Kriege irgendwann erfunden? Wenn sie eine erfindung von Menschen sind, sind sie keine Naturerscheinung, sondern ein soziales Fehkverhalten.

Und wenn sich herausstellt, dass Kriege künstlich von Menschen in Gang gesetzt werden, dann erst ist es möglich, mit friedenslehrplänen Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden und als Menschheit zu lernen, durch Nachhaltigkeit und ehrdfurcht vor der Schöpfung zu lernen, nie wieder Waffen gegeneinander einzusetzen.

Daher muss Friedensforschung immer mit der Kriegsursachenforschung Hand in Hand gehen. Es ist relativ einfach, die Ursachen eines jeden Krieges zu erforschen. Ob man darauf aufbauend weitere Kriege grundsätzlich vermeiden kann, ist eine unbeweisbare Annahme. Daher haben Friedensforscher und Pazifisten auch oft den respektlosen Ruf, Spinner zu sein. Kriegsursachenforscher hingegen werden wie seriöse Historiker geachtet.

Nach diesen Grundlagen schreibt Hippler weiter über die klassische Kriegsursachenforschung. Er beginnt mit dem unvermeidbaren Carl von Clausewitz, ohne den kein einziger Leutnant etwas von Taktik verstünde und kein Feldwebel das Kanonenfutter zubereiten könnte. Er zeigt, dass selbst das Gerede vom „humanitären Einsatz“ auch nichts anderes ist als die schon in der Vergangenheit übliche Verbrämung der Kriegshandlung mit religiösen oder ideologischen Motivationen. Sogar mit dem Begriff „gerechter Krieg“ setzt er sich auseinander und der Wahrnehmung, dass Demokratien ihre Kriege mit völkerrechtlicher Legitimation durch die UNO versehen – und „legitimiert“ dann mit gerecht verwechseln. Am Ende kommt ein unvergessliches Resümee:

„Um Kriege abzulehnen, muss man kein Pazifist sein. Es reicht Vernunft“

Für diesen Satz ist Hipplers als Grunlagenlehrbuch im Seminar „Frieden lernen“ hervorragend geeignet

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SPEZIAL ZUR THÜRINGENWAHL: Die Erfurter Machtergreifung

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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt für Februar 2020 ist fertig

Liebe Leserinnen, liebe Leser, das neue Flugblatt für Februar 2020 ist fertig.

Und hier ist der link dazu. Ich wünsche viel Freude beim Lesen.

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TAGESBEMERKUNGEN 31.01.2020 Update Neobraune Lichtreduzierung

Wenn das Amt sich nun einmal weigert, pflichtgemäß die Nachzahlung für die Stromrechnung zu übernehmen, soll es wenigstens aufgefordert werden, die Unterlagen an das Hartz-Vier-Opfer zurück zu senden Dann kann man versuchen, die beanspruchte Zahlung von einer Stelle zu erhalten, die noch über Menschlichkeit im Umgang mit den Armen verfügt.

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TAGESBEMERKUNGEN 30.01.2020: Neobraune Versuche der Lichtreduktion für Hartz-Vier-Opfer”

„Neobraune Versuche der Lichtreduktion für Hartz-Vier-Opfer“

Quelle: Ablehnungsbescheid einer Stromnachzahlung

Hartz-Vier-Opfer leben oft im halbdunkel und frieren, weil sie aufgrund ihrer staatlich gegängelten Zahlungsfähigkeit fürchten, von der Stromversorgung völlig abgeschnitten zu werden, wenn sie die kräftig zulangenden Kostensteigerungen der Energieversorger nicht mittragen können. Theoretisch haben Hartz-Vier-Opfer dafür noch einen einzigen Lichtblick: Die Übernahme der Kosten für duie Unterkunft, zu denen auch der Stromverbrauch gehört. Aber es kann vorkommen – und dies ist wahrscheinlich der Regelfall – dass sich die Ämter um ihre Pflichten herum winden wie ein Wurm im Watt, ein Betrüger vor Gericht oder oder eine Schlange um den Hals ihres Opfers. Es mag Zufall sein, dass der 30. Januar des Ablehnungsdatums mit dem Datum eines schändlichen Jahrestages in der Geschichte überein fällt. Dennoch ist esein Hohn zu schreiben, dass Kosten nur für Heizung, Kleidung und Kultur übernommen werden, die Übernahme von Stromkosten für Licht aber ausdrücklich nicht genannt wird.

Und was ich auch immer noch lerne

dies bleibt das Einameins:

Nichts hab ich jemals gemeinsam

mit der Sache des Klassenfeinds

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TAGESBEMERKUNGEN: “Was die Alte in den Korb packt, kann sie auch wieder aufs Band packen”

Neoliberale Kältefront bei Netto

Ein Kassierer bei Netto (Schwarz) in Kiefernheide erzählte: Er hatte eine ältere Kundin mit einem sechserpack Selters. Die Dame stellte eine Flasche aufs Band, die anderen waren im Korb. Sein Chef sah, dass er per Blick in den Korb erkannte, wieviele Getränke die Dame im Korb hatte. Dennoch verlangte der Chef, dass der Kassierer die Dame auffordere, auch die anderen Flaschen aufs Band zu stellen. Begründung: “Die Alte hat die Flaschen in den Korb gekriegt, da wird sie sie auch noch aufs Band schaffen”. Die Dame, die im Führungsjargon “Alte” hieß, hat wahrscheinlich Hilfe bekommen. Aber das Verhalten des Geschäftsleiters muss man als neoliberale Kältefront bezeichnen.

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TAGESBEMERKUNGEN: Mobilmachung und Preissteigerung

Zuerst hab ich noch ein paar Angaben von Bundeswehr-Webseiten und von der Münchner Sicherheitskonferenz gelesen. darin ging es um die Übung Defender 20, bei dem die Verlegung von Truppen an die Grenze Russlands geübt werden soll und die Reaktion der Bevölkerung und der Friedensbewegungen darauf. Nach der Lektüre hatte ich Lust auf ein Friedensbier. Überraschung an der Kasse: Der Preis pro Flasche war über Nacht um zwei Cent gestiegen.
Und nun frag ich mich, ob es einen Zusammenhang zwischen Mobilmachung, Preissteigerung und der zu propagandistischen Zwecken zugelassenen öffentlichen Sichtbarkeit gibt.

Herr Ober, kann ich bitte noch ein Friedensbier bekommen?

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TAGESBEMERKUNGEN: 9.1.2020 Heut gedenk ich Kurt Tucholskys

Heut gedenk ich Kurt Tucholskys,
dessen Werk noch heute lebt,
an seinen Witz, so supertollski,
der heute noch Satire webt.

Einen andern zu kopieren
ging noch niemals doch es ging
das durch ständiges Probieren
ein eigner Geist zu sein anfing.

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TAGESBEMERKUNGEN: Als machten Kartenspieler Schwangerschaftsvertretung

„Als machten Kartenspieler Schwangerschaftsvertretung“

Quelle: ZDF Mediathek

Entweder sie haben beim ZDF keine Lust mehr oder keine Fachkräfte. Sonst würde die Mediathek nicht so aussehen, als sei sie lieblos ins Internet geklatscht worden. Oder sie haben Kartenspieler als Schwangerschaftsvertretung eingesetzt. Das würde erklären, dass die einzelnen Folgen einer Serie und von verschiedenen Staffeln so logisch ausgestrahlt werden wie sich die Anordnung von Spielkarten nach dreimaligem Mischen mit Abheben ergibt. Da kommt nach Folge 13 Staffel 11 die 3 aus 6 und prompt die 20 aus 12, die noch gar nicht angefangen hat. Es ist schon vorgekommen, dass man gar nicht mitbekommen hat, ob ein Polizeirüpel degradiert wurde, weil er einen Pickel weniger hatte, oder ob die Folge vor der Beförderung gedreht war. Ein bisschen mehr Realismus bitte, meine Damen und Herren.

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