Das Flugblatt

Tagesbemerkungen: 11.11.2019
Geistes Schaffen
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TAGESBEMERKUNGEN 28.10.2019
Schwarz
Rot Gelb
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TAGESBEMERKUNGEN 05.11.2019
Hartz Vier: Graduell verfassungswidrig
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Tagesbemerkungen: 03.09.2019 Arbeitsamt
verbietet Brief und Telefon.. .WEITER
Tagesbemerkungen: 28.08.2019 Bundeswehr-
Sichtbarkeitskampagne. Heute: Patenbrigaden
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Redaktionsmitteilungen: 23.08.2019 Das Flugblatt
erhält ein neues Design….WEITER
Redaktionsmitteilungen: 14.10.2019 Miezerich ist
ermächtigt zu erklären …. WEITER
Zeitgeist: 31.08.2019 Warum man publizistische
Beliebigkeit erzeugt…..WEITER
Kulturbetriebliches: Mit leisen Tönen gegen
lautes Säbelrasseln..…WEITER

Baron von Feder
Gruppe 20: 13.10.2019 “Des Drachens grauer Atem”…. WEITER
Auf einen Blick ….WEITER

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TAGESBEMERKUNGEN 11.11.019: Geistes Schaffen

„Geistes Schaffen“

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Sinne schärfen

Umwelt wahrnehmen

Wahrnehmungen vergleichen

Schlussfolgerungen ziehen

Schlussfolgerungen prüfen

Bei Wiederholung Kenntnis nennen

Wissen schaffen

Und immer bedenken:

Es hat die Weisheit keinen letzten Schluss

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FEUILLETON-ZEITGEIST: “Hart Vier Graduell Verfassungswidrig (Update)

„Hartz Vier graduell verfasssungswidrig“

Am 05. November 2019 fand das Bundesverfassungsgericht heraus, was Millionen Hartz-Vier-Opfer seit Januar 2005

spüren und ahnen: Hartz Vier ist teilweise verfassungswidrig. Nach der scho früheren Erkennntis, dass die Höhe des Regelsatzes für ein menschenwürdiges Leben zu gering ist, befand das Gericht jetzt, dass die Sanktionen, wenn man sie vollständig anwendet, auch verfassungswidrig sind. Nun „darf“ das Arbeitsamt einem Hartz Vier Opfer nur noch 30 Prozent von allem kürzen, aber nicht mehr 60 oder 100 Prozent. Drei Monate lang darf das Amt einen Menschen also rechnerisch unter einen Wert drücken, der schon einmal als menschenunwürdig niedrig vom Gericht eingeschätzt wurde. Über ein eventuelles Zu-Spät-Kommen und die Bestrafung mit zehn Prozent Enzug des „Lebensnotwendikums“ hat das Gericht anscheinend gar nicht erst gesprochen. Es hat aber erkannt, dass der zulässige Entzug von Geld kein Regelfall sein darf. Erst wenn der erzieherische Zweck der Strafe nicht durch andere Mittel erreicht werden kann, darf das Mat einem Armen Geld wegnehmen. Solche Fälle wie Bestrafung bei Nichterscheinen zum oder Kritik am verordneten Bewerbungstraining müssten eigentlich unmöglich geworden sein. Ebenso unmöglich müsste es geworden sein, jemanden zu Bestrafen, der zuwenig Bewerbungen schreibt. Schließlich kann über die „Wiedereingliederung auf dem Ersten Arbeitsmarkt“ nach Verbüßung der Verwahrung in der Hartz-Vier-Statistik keine Bewerbungsflut entscheiden, wenn ar nicht so viele mögliche Arbeitsgelegenheiten vorhanden sind. Ebensowenig ist die leidvolle Erfahrung der Ablehnung von Schwerbehinderten aus gesundheitlichen Gründen kein Eigenverschulden. Adipositas ist auch kein Eigenverschulden.

Der zweite interessante Punkt in der Begründung des Urteils ist die Abgrenzung zur Rechtssprechung aus der Zeit des der Weimarer Republik (1924) und des Nationalsozialismus. (1933)

urteilsbegründung-saktion-

Aktenzeichen 1 BvL 7/16

Kritik an dem Gesetz war auch von Seiten des Jobcenters Neustrelitz zu hören. Bei Nachfrqagen über die Ausdeutung des Gesetzes für die Renten von Hartz-Vier-Pfern „mit Beitragshöhe Null“ ergab sich: „Jeder Tag länger ohne Einzahlung in die Rentenkasse schließt Hartz-Vier-Opfer immer weiter von jeglicher Rente aus.” Dem Betrug um eine Erwerbsbiographie folgt der Betrug um eine Alterssicherung.

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TAGESBEMERKUNGEN 05.11.2019 “Hartz-Vier graduell verfassungswidrig”

„Hartz Vier graduell verfasssungswidrig“

Am 05. November 2019 fand das Bundesverfassungsgericht heraus, was Millionen Hartz-Vier-Opfer seit Januar 2005 spüren und ahnen: Hartz Vier ist teilweise verfassungswidrig. Nach der scho früheren Erkennntis, dass die Höhe des Regelsatzes für ein menschenwürdiges Leben zu gering ist, befand das Gericht jetzt, dass die Sanktionen, wenn man sie vollständig anwendet, auch verfassungswidrig sind. Nun „darf“ das Arbeitsamt einem Hartz Vier Opfer nur noch 30 Prozent von allem kürzen, aber nicht mehr 60 oder 100 Prozent. Drei Monate lang darf das Amt einen Menschen also rechnerisch unter einen Wert drücken, der schon einmal als menschenunwürdig niedrig vom Gericht eingeschätzt wurde. Über ein eventuelles Zu-Spät-Kommen und die Bestrafung mit zehn Prozent Enzug des „Lebensnotwendikums“ hat das Gericht anscheinend gar nicht erst gesprochen.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/bvg19-074.html

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FEUILLETON-REZENSION: Der größte Crash aller Zeiten

FEUILLETON-REZENSION

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„Vom Staatsziel Wohlstand zum Staatsziel Armut“

Als „Der Westen“ „Dem Osten“ noch seine wirtschaftliche Überlegenheit zeigen mußte, nannte er diese Überlegenheit Freiheit und hatte alle am Haken, die das Lebensniveau im Osten als mickrig empfanden.
Der Abbau der Sozialleistungen begann im Grunde schon gleich nach der deutschen Vereinigung und dem Ende der Sowjetunion. Der Westen baute die Wohlstandskulissen ab und zeigte dem verstörten Publikum, dass das Thema Freiheit nur Theater war. Bühnenumbau, zweiter Akt: Die Armut wird zum neuen Staatsziel. Das Prekariat wird das, was mal „Die Arbeiterklasse“ war in Verbindung mit der „Werktätigen Intelligenz“. Kahlschlag auf breiter Ebene. Ohne Not, aber mit dem neoliberalen Kampfauftrag, einen Minilohnsektor mit fünf Prozent „Sockelarbeitslosigkeit“ zu schaffen. An der Erfüllung dieses Kampfauftrages wirkten mit: Bundeskanzler Gerhard Schröder, Parteichef Franz Müntefering, Wolfgang Clement, der Verbindungsmann zwischen sozialdemokratisch getünchten Parteikorpus zum neoliberalen Auftraggeber über das Verbindungsbüro „Initiative Neue Soziale Maktwirtschaft“. Und Peter Hartz, Zuhälter und Namensgeber der Sozialverelendungsgesetze in Deutschland. Der Ausdruck Zuhälter ist insofern sachlich gerechtfertigt, als Peter Hartz der Mann mit den brasilianischen Nutten für Betriebsrat und Gewerkschafter war,der den Herren den Verstand „vom Kopf in die Eier“ trieb, damit sie keinen Schaden zum Nachteil des Neoliberalen Sozialfaschismus anrichten konnten. Von Vereinigung bis Hartz-Vier-Beginn vergingen läppisch kurze 15 Jahre. Wer sich von Jahr zu Jahr aufs neue sagte: Im nächsten Jahr wird alles besser, hat nicht das 5 Buch Friedrich und Weik gelesen. Die Finanzexperten und Vermögensberater Marc Friedrich und Matthias Weik haben nämlich mit dem Titel „Der größte Crash aller Zeiten“ wieder eine Abhandlung über Bankenkrise, Privatvermögen, Politik, Gesellschaft und die Kriminalität geschrieben, welche Politik und Wirtschaft in trauter Einigkeit verbindet wie einen halbseidenen Ganoven und eine leicht verruchte Dame auf einem Plüschsofa um Ende der goldenen Zwanziger und der beginnenden Braunfärbung Anfang der 30er Jahre. Dieses fünfte Buch raubt allen Optimisten die letzte Illusion.

Erste Kernaussage: Das Schlimmste kommt erst noch.

Zweite Kernaussage: Es kommt so schlimm, dass man es sich noch gar nicht vorstellen kann.

Dritte Kernaussage: Das Schlimme wird vermutlich ab 2023 eintreten.

Die Folgen werden sein:

Zusammenbruch der Währungen

globale Inflation

eine Art „Generalinsolvenz“, nach der kein Betrieb nach ordentlichen Regeln mehr geführt werden kann.

Wenn das Schlimme eintritt, wird man es an Flüchtlingsströmen erkennen. Wer nicht fliehen kann – und wohin auch, wenn die Katastrophe global ist – wird Bestandteil einer dauerhaften Altersarmut. Um diese besser kontrollieren zu können, soll auch das Bargeld komplett abgeschafft werden. Die Staaten werden jederzeit wissen wollen, ob sich jemand noch etwas zu Essen oder Zahnpasta und Seife oder etwas Anderes kaufen kann. Vor allem aber soll niemand mehr Reserven haben. Die Abschaffung des Bargeldes dient der Kontrolle was ein Mensch wann und wo konsumiert, von Bratwurst bis Winterjacke, von Fahrkarte bis Hotelzimmer, und sogar kleine Spendern an Bedürftige vom Straßenrand will „Der Staat“ kontrollieren. Solange er Daten kostenlos bekommen kann, wird sich daran auch nichts ändern. Wenn aber jeder Einzelne dem Staat und der Wirtschaft sagt: „Meine Unterschrift und meine Daten müssen Sie sich erstmal leisten können“. Aber wie soll jeder Einzelne dem Staat und der Wirtschaft das Sammeln von Daten kostenpflichtig machen, wenn demnächst die Gesundheitsdaten, die beim Arzt anfallen, ohne Mitspracherecht, ohne Einspruchsrecht seitens der Patienten kostenlos der Forschung zur Verfügung gestellt werden dürfen, wie Gesundheitsminister Jens Spahn es gerne hätte. Nach den Daten behandeln di Autoren die Wahrheit und die Medien. Da siehts genauso mies aus. Und wie man beim Thema Daten auf Spahn kommt, so kommt man beim Thema Medien auf die Sozialen Medien, auf Contentmanagement und Manipulation. Erkennbar ist es daran, dass der gute alte Grundsatz der Quellenkritik keine Rolle mehr für Meinungsbildung und Informationsbewertung mehr spielt. „Wer Vieles kennt, kann Einiges vergleichen“, heißt es. Was passiert, wenn keine „Vergleichsproben“ gefunden werden? Erkennt man dann nicht, ob die AfD (Alternative zu Rechtsstaat und Demokratie) eine faschistische Partei ist und hält sie dann nach quellenkritischer Prüfung für demokratisch?

Lösungen bieten die Autoren im letzten Drittel an. Es zeigt sich, dass es ungeeignete Lösungen geben kann und geeignete. Ungeeignete Lösungen sind Lösungen, die mit Kriegen einhergehen, wie die Mehrzahl der Führungswechsel an der Weltwirtschaftsspitze oder anders gesagt beim „Aufstieg und Fall großer Mächte“ (Paul Kennedy). Wenn zur Zeit wieder einer bevorsteht, dann ist ein jeder gehalten, sich eine sichere Ausgangsposition zu suchen. Denn es wird wieder sehr, sehr schmutzig. Geeignet ist die flucht in Sachwerte, wozu Grundstücke, Wälder, Häuser, Gebrauchsgegenstände, Patente, Erfindungen, Kunstwerke, Urheberrechte gehören.

Marc Friedrich, Matthias Weik: Der größte Crash aller Zeiten, Eichborn, Frankfurt 2019

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TAGESBEMERKUNGEN: 28.10.2019 Schwarz Rot Gelb

„Schwarz-Rot-Gelb für Thüringen“

Quelle: Koalitionsrechner von NTV nach der Wahl am 27.10.2019

Wenn nach Wahlen Koalitionen nötig sind, machen die Kommentaren immer gerne Farbenspiele. Diesmal nach der Landtagswahl in Thüringen könnten sie eins mit Schwarz-Rot-Gelb machen, weil sonst die HFITL zuviel störenden Einfluss auf Demokratie und gesellschaftlichen Frieden im Land hätten. HFITL ist die Abkürzung für Höckes Faschisten im Thüringer Landtag.

Aber Links mit CDU und FDP könnte schwarz rot gelb ergeben. Irgendwie erinnert das an die farben des Landes in der Flagge. Das wär mal neu und würde dem Thema gerecht.

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TAGESBEMERKUNGEN 27.10.2019 “Wieviel Geist ist nötig, um neue Jobs zu schaffen?”

„Wieviel Geist ist nötig um Jobs zu schaffen?“

Quelle: Hinhaltetaktik des Arbeitsamtes

Wieviel Geist brauchten Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Norbert clement und Peter Hartz, um Millionen von Menchen in einen Niedriglohnarmuitsektor zu schmeißen, aus dem laut Sektorenplanung kein entkommen möglich ist, weil die wirtschaft eine „sockelarbeitslosigkeit von fünf Prozent braucht“, wie der ehemalige Sozialdemokrat Franz Müntefering seinerzeit erklärte?

sie mussten zunächst einmal dafür sorgen, dass sich der vorhandene Geist ein wenig zerstäunte. Dazu nutzen sie die brasilianischen Nutten von Peter Hartz. Und als den Herren aus Politik und Wirtschaft das letzte bisschen Verstand in die Eier gerutscht war, da schien es Gerhard Schröder an der Zeit zu erklären, dass nunmehr der Niedriglohnsektor planmäßig eingeführt werden konnte. Mit ruhiger Hand wollte er ihn einführen, und die Hartz-Vier-Opfer spürten, dass sich die Hand mit der Ruhe eine Boa Constrictor um ihre Hälse legte.

Rot-Grün Schröder und die anderen ehemaligen Sozialdemokraten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft brauchten nicht viel Geist, um ihr Sozialabbauversprechen gegenüber dem globalisierten neoliberalen Sozialfaschismus zu erfüllen. Wieviel Geist aber ist nötig, um neue Jobs zu schaffen?

Viel Geist. Aber vor dem Geist muss die Essen, Wohnung und Kultur sein. Zu Kultur gehört auch Reisen, nicht durch die kapitalzulässige Form des Reisens, welche „Pendeln“ genannt wird. Erst ein grundgesättigter Bauch in einem behaglichen Stübchen, welches nicht zum Hungern und Frieren im Dunklen zwingt, kann die Erfahrung der Not zum Wissen über Natur von Arbeit und Einkommen machen. Arbeit ist, was einer tut. Die Rückkehr zu alten Handwerken und die Neuverwendung von veralteten Konsumgütern kann schon mal für kleine und mittelgroße Gruppen von Menschen hilfreich sein und dem Tag Struktur verleihen. Die Lösung des Rentenproblems würde dann in einer Form der Vergütung des Lebensabends mit Naturalien, Kulturalien und Medizinalien erfolgen. Reisen lässt sich dann immer noch organisieren. Ich möchte Leser bitten, wie im Brainstorming alle Ideen für neue Jobs, neue Einkommen, neues Wissen, neue Fähigkeiten auch für die Menschen zu sammeln und einzureichen, die zur zeit von den Arbeitsmärkten ausgeschlossen oder ihrer Verdrängung bedroht sind.

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TAGESBEMERKUNGEN 26.10.2019 “Industrie ist immer rüstungsrelevant”

„Industrie ist immer rüstungsrelevant“

Quelle: Firmenwagen mit Aufschriften

Eigentlich fuhren nur Firmenwagen mit Ausfschriften einer Industriearmaturenfirma durch die Stadt. Beim Schwarzen Netto gibts einen Fleischerstand, der lecker Mittag macht. Die Armateure aßen dort Mittag, sprachen aber nicht viel. Es heisst ja auch: Beim Essen redet man nicht. Abends waren die aber noch immer in der Stadt, und da antwortete jemand der ins Finstre gehauchten Googelanfrage: Nopa ist eine Firma für Industriearmaturen aus Eisenhüttenstadt. Weil Mittag vorbei ist, konnten die wackeren Mannen nicht mehr selbst befragt werden, was sie so weit weg von EHS zu tun haben. Industriearmaturen in einer Stadt, die gar keine Industrie hat? Ich schüttelte gerade mein weises Haupt, da sagte jemand in einem Dokumentarfilm über einen Industriellen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts: „Industrie ist immer rüstungsrelevant“. Haben Industriearmaturen dann immer mit Rüstung zu tun, auch wenn es ansonsten keine Industrie in einem Gebiet gibt?

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TAGESBEMERKUNGEN: 22.10.2019 Die Standortkommandantur und die Zweitschrift

Die Standortkommandantur und die Zweitschrift

Die Standortkommandantur hat wieder eine Gemeinheit gestartet, um die Auszahlung von Kostenerstattungen künstlich zu verzögern. Begründung: Das Hartz-Vier-Opfer habe ein falsches Formular benutzt. Es war aber ein Formular, welches die Behörde zugesandt hatte. Bitte vom Opfer: Schicken Sie mir doch einfach ein Neues – die Belege für die Reisekosten haben Sie ja schon. Antwort vom Amt:Ich weiss gar nicht ob eine Zweitschrift überhaupt möglich ist.

Sie ist, Schätzchen.

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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt für November 2019 ist fertig

Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Flugblatt für November 2019 ist fertig. Mit der Anzahl der Online-Beiträge sind wir seit dem ersten Beitrag am 22. 10.2010 knapp unter der Zahl 1000 geblieben. Wir haben die Absicht, die Zahl jetzt schon in nur einem Jahr zustande zu bringen. Lange genug haben wir an Form und Funktion geschraubt. jetzt sollte der Sinn des Flugblattes erkennbar sein. Es hat, wie der Kölner Dom, Kontur und ist nutzbar, ist aber immer noch nicht richtig fertig.

Und her ist nun das Flugblatt

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FEULLETON-ZEITGEIST: Spielerleichterung für Nazis

FEUILLETON-ZEITGEIST

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„Spielerleichterung für Nazis“

Folgendes häufte sich innerhalb weniger Tage im Oktober 2019 an: In Halle wurden vor einer Synagoge Menschen erschossen. Die logische Frage war: Gibts es wieder Antisemitismus in Deutschland? Die Frage ist in den letzen Jahren schon so oft mit JA beantwortet worden, dass sie eigentlich lauten müsste: War der Antisemitismus in Deutschland jemals weg? Wenn aber Faschistenführer Meuthen sagt, die AfD wäre eine proisraelische judenfreundliche Partei: Muss man dem Bräunling dann glauben? Darf man sich dann ruhig zurück lehnen? Die „erlauchte Runde“ in der Sendung Plasberg sagte Nein. Nazis sind Nazis, auch wenn sie sich als Demokraten aufführen.

Aber warum hat es ie Alternative zu Rechststaat und Demokratie so einfach, die Seelen friedlich lebender Bürger zu vergiften? Schon bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg schnitten sie viel besser ab, als denkende Menschen erlauben würden. „Wo haben die ihre Manipulationskraft gelernt?“, fragte sich manche und bekamen zur Antwort: „Beim Original“. Das Original war die gebündelte Rechte der Weimarer Republik, gegen die die zerstrittene Linke nicht auszurichten vermochte. In der Weimarer Republik versuchte die Linke mit marxistischen Klassenkampfthesen gegen einen Gegner zu wahlkämpfen, der Arbeit Essen Wohnung versprach. Neulich sagten Menschen: „Komisch. Von all dem Gesagten bleibt nur das Gerede der Nazis im Ohr“. Warum ist das so, wenn es wirklich so ist und kein Gefühl? Weil die Nazis mit der Sprache so umgeben wie die Künstliche Intelligenz, wenn sie sprechen lernen soll. Sie schnappt grammatisch durchaus korrekte Phrasen auf, hat aber keine Ahnung von der Bedeutung. Daher fühlen sich die Nazis auch nicht getroffen, wenn sie sich verbal in Widersprüche verwickeln. Denn Widersprüche kennen sie nicht.

Die Zuhörer aber kennen Widersprüche. Wenn man einen Herrn Höcke, einen Herrn Meuthen oder Gauland nur reden lässt, treten die Widersprüche von ganz alleine auf. Das ist wie in der Geschichte von dem Richter, der die zwei Zankhähne sich frei streiten läßt. Die freie Rede ist bisweilen viel bezeichnender als es die geplante manipulierende Propaganda jemals vermöchten. Und daher kommt hier noch auf ein Link auf eine Sendung mit Frank Plasberg: Darin ging es um die Beteiligung der AfD an den aufkommenden nazistischen neuen Judenverfolgungen in Deutschland und den kläglichen Versuch von Faschistenführer Meuthen, sich und seine Partei als lupenreine Demokratieanhänger darzustellen. Den mit Geduld abgewarteten Widerspruch lieferte dann der Herr Gauland, der sich bitterlich mit Worten über seine Nichtanerkennung als Demokrat äußerte, die diese Nichtanerkennung rechtfertigen:

ntv-glauland-17-10-2019

Die Afd-faschistische Formulierung „anderhalb Millionen kulturfremde Menschen ins Land lassen“ ist genau der Wiederspruch zur behaupteten aufrechten Demokratie, die die AfD als fünfte Kolonne des sozialfaschistischen Neoliberalismus nicht versteht oder verstehen will.

Quelle: Bundestagsdebatte „nach Halle“.

Beleg: hier

Und nun noch eine ziemlich dämlich Spielereleichertung für Nazis, die sich als als unverstandene aufrechtre Demokraten gerieren wollen:

Nazi-Hirse im Bioladen

Da war von einem Bioladen die Rede, der Hirse aus dem Angebot nahm. Denn der Lieferant der Hirse sass zugleich im Vorstand der Nazis in der AfD. Was kann das Getreide für die Gesinnung des Bauers? Wer es den Nazis so leicht macht, braucht sich nicht zu wundern, wenn die braune Sosse bald wieder flächendeckend und sämig über das Land schwappt. Vielleicht war sie ja nie wirklich fort.

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