Das Flugblatt

TAGESBEMERKUNGEN: 02.12.2019
Oh Tempora O Mores
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TAGESBEMERKUNGEN 27.11.2019
Als die Bücher zu Figuren wurden
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TAGESBEMERKUNGEN 05.11.2019
Hartz Vier: Graduell verfassungswidrig
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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: 03.12.2019
Flugblatt Dezember 2019 fertig.. .WEITER
Tagesbemerkungen: 28.08.2019 Bundeswehr-
Sichtbarkeitskampagne. Heute: Patenbrigaden
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Redaktionsmitteilungen: 23.08.2019 Das Flugblatt
erhält ein neues Design….WEITER
Redaktionsmitteilungen: 14.10.2019 Miezerich ist
ermächtigt zu erklären …. WEITER
Zeitgeist: 31.08.2019 Warum man publizistische
Beliebigkeit erzeugt…..WEITER
Kulturbetriebliches: Mit leisen Tönen gegen
lautes Säbelrasseln..…WEITER

Baron von Feder
Gruppe 20: 13.10.2019 “Des Drachens grauer Atem”…. WEITER
Auf einen Blick ….WEITER

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Redaktionsmitteilungen: Das Flugblatt für Dezember 2019 ist da

Liebe Leserinnen, liebe Leser, für 2019 sind alle Flugblätter geschrieben. Für 2020 ist das erste in Arbeit. Erlauben Sie mir, es Ihnen erst in der zweiten Woche zu präsentieren. Ich beabsichtige, mich ein wenig zu erholen, wenn die Finanzen mich lassen.

Ein frohes Fest und guten Jahreswechsel wünscht Ihnen

Hannes Nagel

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Tagesbemerkungen: 01.12.2019: “O Tempora O Mores”

„O Tempora O Mores“

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Man sagte früher, Bildung zähle,
damit es nie an Arbeit fehle,
und einer, welcher weiß, wies geht
wär nie der, der im Regen steht

Arbeit ist ein Glücksgewinn,
besonders, wenn auch Lohn ist drin.
Wer Pech hat wird mit seinem Wissen
wie ein Blatt Altpapier zerissen

Zerrissen wird das Arbeitsleben
und auch mal so die Rente eben
Es zählt nicht, wer noch Wissen hat.
Heut zählt nur eine App anstatt.

Weh. Wie wird dem Herze bang
bei hoher Sitte Niedergang

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TAGESBEMERKUNGEN 28.11.2019 „Wenn ahnungslose Kinder Bücher schreiben”

„Wenn ahnungslose Kinder Bücher schreiben“

Seit geraumer Zeit hat eine in Ostberlin, in der parallel zur ihrerzeitig bekannten und geheimnisumschwängerten Prenzlauer Allee verlaufenden Senefelderstraße, postalisch lolkalisierbare Gruppierung namens „Generationenprojekt“ die Schlägel der Werbetrommel nicht aus der Hand glegt. Sie will mit dem Geräusch erreichen, dass wohlwollend über ihr Buch berichtet wird, welches am 18. November erschienen sein soll. Das wünschen sich alle Autoren, aber nicht jeder hat es verdient. Das Autorenkollektiv von Generationenprojekt hat kein Rezensionsexemplar verschickt, sondern auf Amazonbewertungen verwiesen. Soweit ist es also gekommen, wenn man Social Media mit seriösem Journalismus und ehrlicher Schriftstellerei verwechselt.

Die ganz wichtigem Mailanküdigungen des Buches der Gruppe „Generationenprojekt” begann Ende September/Anfang Oktober. Üblicherweise lesen Rezensenten die Ankündigung einer neeuen Bucherscheinung durch und entscheiden aus dem Vergleich mit ihrem sonstigen Wissen zum Thema, ob sie das Lektürewagnis eingehen sollen. Beosndere Nachsicht muss dabei jungen Nachwuchstalenten gelten, die sich bereits kurz vor dem Nobelpreis oder dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wähnen. Als per Mail der Dritte Analauf keine Aussicht auf ein Rezensionsexemplar kam, erfolgte der in solchen oder ähnlichen Fällen übliche Versuch des telefonischen Nachhaken. Zwei Monate nach der telefonischen Zusicherung kam wieder eine Mail. Wie immer adressiert an „Lieber Freund“. Die Mail besagte, inzwischen sei das Buch auf der Spiegelliste als Bestseller gelandet. „Und wann bekomme ich das Rezensionsexemplar?“, fragte der Rezensent, denn er ist ein sehr höflicher Mensch. Die antwort erstaunt dann auch verschiedene andere erfahrene Feuilletonisten: „Sie kriegen nach diesem Mail [Fehler im Original] gar kein Exemplar. Meine Tochter hat auch keins bekommen.“ (Sinngemäß)

Wenn DAS eine Nebenwirkung von Social Media ist, dann schwant Unheil über en Möglichkeiten der Zukunft.

O Tempora O Mores

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TAGESBEMERKUNGEN 27.11.2019 “Als die Bücher Figuren wurden”

„Als die Bücher Figuren wurden“

Quelle: hat mir Augenzeuge selbst berichtet am 26.11, weil so etwas gerne höre

Das Kind konnte noch nicht lesen. Es wusste aber, wo die schönen Märchen stecken, die Mama immer vorlas. Nur war Mama im Moment auf Arbeit, und das Kind dachte: Rotkäppchen steckt doch im Buch. Mama ist nicht da. Und hier ist ein anderes Buch. Wenn nun der Prinz aus dem einen Buch rüber reitet zu Rotkäppchen in dem anderen Buch? Das Kind gnuggerte vergnügt. Es probierte. Mehrere Bücher mit Märchen und bekannten Bildern nahm es zur Hand. Aus dem Gnuggern wurde ein fröhliches Lachen. Bald waren alle Figuren aus mehreren Märchen zu einem verspielten Miteinander beisammen. Das Kind bemerkte nicht, dass Mama inzwischen hein gekommen war. Mama sah nur das Kind inmitten von vielen vielen Büchern, die es miteiander Tanzen ließ, die aufeinander zugingen, miteinander redeten. Mama begriff: Die Bücher waren zu Figuren geworden. Rotkäppchen, Schneeweisschen, Rosenrot, hier ein Prinz und dort Musikant, Handwerker waren auch dabei. Sie alle waren von der Fantasie des Kindes zum Leben erweckt worden. Und am Ende des Novembers erschien der funkelnde Sternenhimmel des Dezembers.

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TAGESBEMERKUNGEN 19.11.2019: „Film dreht Flucht nach Europa um in Flucht nach Afrika”

„Film dreht Flucht nach Europa um in Flucht nach Afrika“

Quelle: WDR Aufbruch ins Ungewisse , Dienstag, 19.11.2019

In der Anfangsszene des Filmes wird Schweden als das letzte Land der Europäischen Union gezigt, in dem eine faschistische Machtergreifung stattfindet. Zeitgleich verhaftet eine AFD-inspirierte Bürgerwehr die Redakteure der Süddeutschen Zeitung. Die Konsequenz ist klar: Weg aus Deutschland, raus aus dem Frontexumriegelten Konzentrationslager Europa. Danach beginnen sich Bilder unter umgekehrtem Vorzeichen zu ähneln: Schlauchboote mit Europäern werden vor afrikanischen Küsten abgefangen, Familien auseinander gerissen – alles wie man es von der europäischen Behandlung nordafrikanischer Migranten kennt.

Der Ankunftsort ist der FJüchtlinge im Film wird als Küste Namibias bezeichnet – schon immer ein Ort der Verzweiflung für Schiffbrüchige, ideal für den Ausdruck absoluter Hoffnungslosigkeit. Namibia wird zum Lampedusa der Europäer, das Ziel Asyl in Südafrika zum Europa der nordafrikanischen Flüchtlinge vertauscht. Südafrika macht bereits klar: Grenzen dicht, Asyl gestoppt, Abschiebung in die Herkunftsländer – in denen, wie in Deutschland, so auch in Schweden, bereits faschistische Diktaturen etabliert sind.

Ganz ohne Grund entstehen solche Ängste nicht. Die Angste bestehen, seit die Grenzschutzagentur FRONTEX vergessen hat zu sagen: Grenzen, die nach außen schützen, hindern auch Menchen von innen, aus dem Grenzbereich heraus zu kommen. Grenzen mit einseitigen Undurchlässigkeiten gibt es nicht – es sei denn für Personen mit speziellen Aufgaben. Flüchtlinge aus Deutschland sollen sofort zurück geschickt werden. Das klingt wie eine Retourkusche auf das selbstherrliche Benehmen deutscher und anderer europäischer Handlungen im Umgang mit Flüchtlingen. Für einen Fim mit einer gesellschaftlichen Aussage ist eine solche Retourkutsche zu billig um überhaupt den Hof zu verlassen.

Die eins zu eins-Umkehrung von Opfern und Tätern kommt spät. In kritischen Berichten, Esays und Analysen ist ist Frage nach dem „Was wäre wenn“, nämlich wenn die Herren und Damen Europäer ihre demokratischen Vaterländer verlassen müssen, um ihr nacktes bisschen Leben zu retten, oft gestellt, aber nie beantwortet worden. Vermutlich war die Frage nur rhetorisch gemeint, aber Rhetorik allein reicht nicht, um die neoliberale gesamteuropäische Diktaturgemeinschaft als Nachfolger der auf Menschenrechte und Meinungsvielfalt gegründeten Europäischen Union zu erklären oder zu verhindern. Solange noch Zeit ist.

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TAGESBEMERKUNGEN 18.11.2019: “Finanzamt spielt Blechermann und Zahlstein”

„Finanzamt spielt Blechermann und Zahlstein“

Quelle: Email von Elster

Heute vor dem Morgenkaffee, den mir das Arbeitamt noch nicht versagen konnte, kam eine Email von ELSTER. Wie jeder andere Steuerzahler auch wissen Hartz-Vier-Opfer, dass hinter ELSTER eine elektronische Steuererklärung steht. Das Finanzamt liess ELSTER also schackern, dass das Finanzamt in besagter Mail den aktuellen Bescheid versandt habe. Vor Freude auf die zu erwartende Zahl in Höhe von „Besinnliche Weihnachten, Gut Neujahr“ unterlief ein Fehler, so dass die Lektüre der Zahl noch einmal 14 Tage auf sich warten lassen kann. Aber es kann keine unangenehme Überraschung geben, denn die zu erwartende Zahl nannte der Beauftragte des Spieles „Blechermann und Zahlstein“ schon im Oktober. Herr, bewahre die Freude meines Herzens auch noch nach dem Blick auf den Kontoauszug.

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FEUILLETON-ZEITGEIST: “AKK und die Sicherheitszone”

FEUILLETON-ZEITGEIST

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„AKK und die Sicherheitszone“

Verteidigungsinisterin Annegret Kramp-Karrenbauer hat einen einen alten Begriff aus dem völkerrechtlichen Arsenal der UNO hervor geholt, um ihrem Land im Chor der Einflussreichen eine laute, unüberhörbare Stimme zu verschaffen. Sie sagte sinngemäß am 24.10.2019 in der Sendung „Maibritt Illner“: „Wir brauchen eine Schutzzone, um den Kampf gegen den IS fortsetzen zu können.“ Der Ort der Schutzzone soll im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei sein. Ziemlich einhellig befanden sowohl knallharte Befürworter militärischer Sicherheitspolitik als auch pazifistische Vertreter der Friedensforschung, dass die Einrichtung von Schutzzonen, in denen internationales Militär im Auftrag der UNO KriegsParteien voneinander trennt und Waffenstillstände kontrolliert, als „dumme Idee“. Die Stahlhelme dieser Militärtätigen sind blau wie die Flagge der Vereinten Nationen mit genau dem selben Emblem. Sie werden daher „Blauhelme“ genannt und die Einsätze der Militäreinheiten als „Blauhelmeinsatz“. Deutschland drängelt seit der Wiedervereinigung nach eigener Teilnahme an Blauhelmeinsätzen. Aber es wollte nicht immer nur als Sanitäter und Wasserleitungsbauer mitmachen, sondern auch mal wieder „richtig“. Seit damals wähnt sich Deutschland öffentlioch als „kontinentale Mittelmacht mit weltweiten Interessen“. Das weltweite Interesse präzisierte der Auftrag: „Sicherung von Hnandelswegen und Rohstofflieferungen“. Auslandseinsätze mit Waffen und Kampfauftrag heißen auch „humanitärer Einsatz“, damit das Volk verstehe, dass Handlungen wie die von Mordoberst Klein in Kundus (Afghanistan) am

04. September 2009 humanitäre Handlungen sind. Klein hatte die Wracks von zwei Tanklastwagen bombarieren lassen, die von Zivilisten verwertet wurden. Mehr als 100 unbewaffnete Menschen starben, weil Oberst Klein lieber feuern ließ als aufzuklären, wer sich da vor Ort tummelte.

Schon die ersten Auslandseinsätze in Somalia und anderen Orten erlebte die Bundeswehr und ihre politische Führung als Widerspruch zwischen Zwecke einer Amree als kämpfende Einheit und ihrem realen Einsatz ls Sanitäter und Entwicklungshelfer. Dann kam der Balkankrieg. Nach dem Tod von Josif Broz Tito den 90er Jahren brach eine mühsam gebändigte Gewalt zwischen den Nationalitäten Jugoslawiens los. bekam das als friedenserhaltend geplante völkerrechtliche Sicherheitsinstrument einen unangenehmen Beigeschmack, als Schutzzonen auf dem Balkan eingerichtet werden sollten. Drei Resolutionen der UNO sahen nicht vor, dass Tiefflüge zur Bombardierung serbischer Stellungen seitens der Blauhelm-Kontingente stattfinden sollten. Die Bundeswehr war im Kosovo ab 1993 mit dabei. Der makabre Höhepunkt des Beigeschmacks war die Vorführung der UNO-Truppen durch Radko Mladic, den „Schlächter von Srebrenica“. Der Schlächter brachte es fertig, die UNO tatenlos zusehen zu lassen, wie er seine ethnischen Säuberungen durchführte. Und hinterher mit dem niederländischen Kommandeur der UNO-Einheit darauf vor laufender Kamera Schnaps trank.

Daran sollte man sich erinnern, wenn man an AKK und ihre Schutzzonenforderung denkt und was sie in der Realität bedeuten können.

„AKK und die Sicherheitszone“

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat einen alten Begriff aus dem völkerrechtlichen Arsenal der UNO hervor geholt, um ihrem Land im Chor der Einflussreichen eine laute, unüberhörbare Stimme zu verschaffen. Sie sagte sinngemäß in der Sendung von Maybrit Illner am 24.10.2019: „Wir brauchen eine Schutzzone, um den Kampf gegen den IS fortsetzen zu können.“ Der Ort der Schutzzone soll im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei sein. Ziemlich einhellig befanden sowohl knallharte Befürworter militärischer Sicherheitspolitik, als auch pazifistische Vertreter der Friedensforschung die Notwendigkeit, dass die Einrichtung von Schutzzonen, in denen internationales Militär im Auftrag der UNO, die Kriegsparteien voneinander trennt und Waffenstillstände kontrolliert, als nicht gegeben. Die Stahlhelme jener Militärtätigen sind blau, wie die Flagge der Vereinten Nationen mit genau demselben Emblem. Sie werden daher „Blauhelme“ genannt und die Einsätze der Militäreinheiten als „Blauhelmeinsatz“. Deutschland drängelt seit der Wiedervereinigung nach eigener Teilnahme an Blauhelmeinsätzen. Aber es wollte nicht immer nur als Sanitäter und Wasserleitungsbauer mitmachen, sondern auch mal wieder „richtig“. Schließlich wähnte man sich als “Kontinentale Mittelmacht mit weltweiten Interessen, die Handelswege und Rohstofflieferungen sichert”. Deswegen heißen Auslandseinsätze mit Waffen und Kampfauftrag „humanitärer Einsatz“, damit das Volk verstehe, dass Handlungen wie die von Mordoberst Klein in Kundus (Afghanistan) am 04. September 2009 humanitäre Handlungen sind. Oberst Klein hatte die Wracks von zwei Tanklastwagen bombardieren lassen, die von Zivilisten verwertet wurden. Mehr als 100 unbewaffnete Menschen starben, weil Oberst Klein lieber feuern ließ, als aufzuklären, wer sich da vor Ort tummelte.

Schon die ersten Auslandseinsätze in Somalia und anderen Orten erlebte die Bundeswehr und ihre politische Führung als Widerspruch zwischen Zwecken einer Armee als kämpfende Einheit und ihrem realen Einsatz als Sanitäter und Entwicklungshelfer. Dann kam der Balkankrieg. Nach dem Tod von Josif Broz Tito den 90er Jahren brach eine mühsam gebändigte Gewalt zwischen den Nationalitäten Jugoslawiens los, bekam das als friedenserhaltend geplante völkerrechtliche Sicherheitsinstrument einen unangenehmen Beigeschmack, als Schutzzonen auf dem Balkan eingerichtet werden sollten. Drei Resolutionen der UNO sahen nicht vor, dass Tiefflüge zur Bombardierung serbischer Stellungen seitens der Blauhelm-Kontingente stattfinden sollten. Die Bundeswehr war im Kosovo ab 1993 mit dabei. Der makabre Höhepunkt des Beigeschmacks war die Vorführung der UNO-Truppen durch Radko Mladic, dem „Schlächter von Srebrenica“. Der Schlächter brachte es fertig, die UNO tatenlos zusehen zu lassen, wie er seine ethnischen Säuberungen durchführte, um hinterher mit dem niederländischen Kommandeur der UNO-Einheit darauf vor laufender Kamera Schnaps zu trinken. Daran sollte man sich erinnern, wenn man an AKK und ihre Schutzzonenforderung denkt und was sie in der Realität bedeuten können.

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TAGESBEMERKUNGEN 11.11.019: Geistes Schaffen

„Geistes Schaffen“

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Sinne schärfen

Umwelt wahrnehmen

Wahrnehmungen vergleichen

Schlussfolgerungen ziehen

Schlussfolgerungen prüfen

Bei Wiederholung Kenntnis nennen

Wissen schaffen

Und immer bedenken:

Es hat die Weisheit keinen letzten Schluss

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FEUILLETON-ZEITGEIST: “Hart Vier Graduell Verfassungswidrig (Update)

„Hartz Vier graduell verfasssungswidrig“

Am 05. November 2019 fand das Bundesverfassungsgericht heraus, was Millionen Hartz-Vier-Opfer seit Januar 2005

spüren und ahnen: Hartz Vier ist teilweise verfassungswidrig. Nach der scho früheren Erkennntis, dass die Höhe des Regelsatzes für ein menschenwürdiges Leben zu gering ist, befand das Gericht jetzt, dass die Sanktionen, wenn man sie vollständig anwendet, auch verfassungswidrig sind. Nun „darf“ das Arbeitsamt einem Hartz Vier Opfer nur noch 30 Prozent von allem kürzen, aber nicht mehr 60 oder 100 Prozent. Drei Monate lang darf das Amt einen Menschen also rechnerisch unter einen Wert drücken, der schon einmal als menschenunwürdig niedrig vom Gericht eingeschätzt wurde. Über ein eventuelles Zu-Spät-Kommen und die Bestrafung mit zehn Prozent Enzug des „Lebensnotwendikums“ hat das Gericht anscheinend gar nicht erst gesprochen. Es hat aber erkannt, dass der zulässige Entzug von Geld kein Regelfall sein darf. Erst wenn der erzieherische Zweck der Strafe nicht durch andere Mittel erreicht werden kann, darf das Mat einem Armen Geld wegnehmen. Solche Fälle wie Bestrafung bei Nichterscheinen zum oder Kritik am verordneten Bewerbungstraining müssten eigentlich unmöglich geworden sein. Ebenso unmöglich müsste es geworden sein, jemanden zu Bestrafen, der zuwenig Bewerbungen schreibt. Schließlich kann über die „Wiedereingliederung auf dem Ersten Arbeitsmarkt“ nach Verbüßung der Verwahrung in der Hartz-Vier-Statistik keine Bewerbungsflut entscheiden, wenn ar nicht so viele mögliche Arbeitsgelegenheiten vorhanden sind. Ebensowenig ist die leidvolle Erfahrung der Ablehnung von Schwerbehinderten aus gesundheitlichen Gründen kein Eigenverschulden. Adipositas ist auch kein Eigenverschulden.

Der zweite interessante Punkt in der Begründung des Urteils ist die Abgrenzung zur Rechtssprechung aus der Zeit des der Weimarer Republik (1924) und des Nationalsozialismus. (1933)

urteilsbegründung-saktion-

Aktenzeichen 1 BvL 7/16

Kritik an dem Gesetz war auch von Seiten des Jobcenters Neustrelitz zu hören. Bei Nachfrqagen über die Ausdeutung des Gesetzes für die Renten von Hartz-Vier-Pfern „mit Beitragshöhe Null“ ergab sich: „Jeder Tag länger ohne Einzahlung in die Rentenkasse schließt Hartz-Vier-Opfer immer weiter von jeglicher Rente aus.” Dem Betrug um eine Erwerbsbiographie folgt der Betrug um eine Alterssicherung.

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TAGESBEMERKUNGEN 05.11.2019 “Hartz-Vier graduell verfassungswidrig”

„Hartz Vier graduell verfasssungswidrig“

Am 05. November 2019 fand das Bundesverfassungsgericht heraus, was Millionen Hartz-Vier-Opfer seit Januar 2005 spüren und ahnen: Hartz Vier ist teilweise verfassungswidrig. Nach der scho früheren Erkennntis, dass die Höhe des Regelsatzes für ein menschenwürdiges Leben zu gering ist, befand das Gericht jetzt, dass die Sanktionen, wenn man sie vollständig anwendet, auch verfassungswidrig sind. Nun „darf“ das Arbeitsamt einem Hartz Vier Opfer nur noch 30 Prozent von allem kürzen, aber nicht mehr 60 oder 100 Prozent. Drei Monate lang darf das Amt einen Menschen also rechnerisch unter einen Wert drücken, der schon einmal als menschenunwürdig niedrig vom Gericht eingeschätzt wurde. Über ein eventuelles Zu-Spät-Kommen und die Bestrafung mit zehn Prozent Enzug des „Lebensnotwendikums“ hat das Gericht anscheinend gar nicht erst gesprochen.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/bvg19-074.html

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