Editorial

Oktober 22nd, 2009

Autor: Hannes Nagel

Guten Morgen, Guten Tag,  Guten Abend – je nachdem, wann Sie Gelegenheit haben, sich begrüßen zu lassen.  Mögen Sie Meinungsfreiheit? Das ist, wenn es einen Sachverhalt gibt, den man unterschiedlich bewerten kann.  Man kann den Sachverhalt gut finden oder schlecht, man kann “Endlich” rufen oder “Schwarzer Tag” – aber man soll nicht schweigen.

Viele haben etwas zu sagen. Doch nur wenige verschaffen sich auch Gehör. Denn nicht alle haben einen Trommler. Ich auch nicht.

Ist es wirklich so, daß alles Geäußerte ähnlich klingt und alles andere nicht vernommen wird?

Eine Meinung zu haben heißt, sich mit einer Angelegenheit gründlich beschäftigt zu haben. Meinungen werden mithin nicht von Meinungsmachern gemacht (die dann meist auch noch Argumentationslieferanten sind). Man darf auch zweifeln. Denn was ist der Zweifel? Nichts anderes als eine negative Bewertung eines Sachverhalts.

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