REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt für September 2021 ist da

Liebe Leserinnen, liebe Leser, am Ersten September ist Weltfriedenstag. Wir möchten, dass jedes Jahr an jedem Tag Weltfrieden hat. Das ist ein Ziel. aufs Innigste zu wünschen. Eines Tages werden Wünsche wahr. Und dann schifft ein weißes Pferd nach Honkong, nein quatsch, dann fährt ein weißes Schiff nach Hongkong.

Viel Spaß beim Lesen

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FEUILLETON-KULTURBETRIEBLICHES: Menschenkette gegen Atomwaffen

FEUILLETON-KULTURBETRIEBLICHES

„Menschenkette gegen Atomwaffen

Während zwei bis dreimal wöchentlich Kampfflieger über Neustrelitz fliegen mit zum Teil auch schon Drohnen, die man an einer „stehenden Geräuschwelle“ im Vergleich zu der Trichterförmigen Schleppwelle eines herkömmlichen Kampfflugzeuges mit Überschallgeschwindigkeit erkennt, sammelte sich in Büchel eine Menschenkette um ein amerikanisch genutztes Militärgelände, welches mit Existenz und Lagerung von Atomwaffen in Verbindung gebracht wird.

Büchel: Militärtätige und ihre Tötungsgeräte

Am 5.September 2021 griff die Initiative „atomwaffenfrei.de“ in Büchel eine Idee auf, die schon an vielen Standorten von Militär mit Waffen eingesetzt wurde: Sie bildeten eine Menschenkette um den Zaun herum, welcher Militärtätige und Friedenswillige trennt. 800 Personen hätten sich den Angaben von www.atomwaffenfrei.de an der Aktion beteiligt.

Zum Weltfriedenstag am 1.9.2021 hatte die Friedensbewegung “Netzwerk Friedenskooperative” zur Bekundung des Friedenswillens aufgerufen. Noch ist für die Friedensbewegung nicht alles vorbei, denn die jeweiligen Kampagnen sollen noch einen ganzen Monat weitergehen.

Büchel ist der letzte bekannte Standort in der Eifel, an dem noch amerikanische Atomwaffen lagern. Nachdem die USA unter der Herrschaft von Präsident Trump einseitig den Vertrag von Reykjavik zwischen den USA und der UdSSR über die nukleare Abrüstung in Europa aufgekündigt hatten, soll nunmehr der Atomwaffenstandort Büchel mit 256 Millionen Euro ausgebaut werden. Den INF-Vertrag hatten seinerzeit Ronald Reagan und Michail Sergejewitsch Gorbatschow unterzeichnet. Durch Europa ging ein Aufatmen, denn es war bekannt: Je kürzer die Reichweite, desto Deutscher die Toten. Der INF-Vertrag verhandelte die Rückführung von atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite bis 600 Kilometern.

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BARON VON FEDER: “Was ich wirklich, wirklich will”

BARON VON FEDER

„Was ich wirklich wirklich will“

Im Grunde genommen will ich gar kein Auto. Höchstens ein Tretauto. Also ein Lastenfahrrad mit Regenverdeck bei Bedarf. Kann ja vorkommen, das es regnet. Aber das ganze soll so einfach per Pedal angetrieben werden, dass ich wie mit einem Fahrrad unterwegs bin, Kasten Bier und Sack Kartoffeln transportieren kann, und durch mein Treten in die Pedalen erzeuge ich Strom für einen Elektromotor, der mich freundlichst unterstützt. Ich würde notfalls sogar den Namen des Motorenherstellers am Lastradel anbringen, ala „Mit Freundlicher Unterstützung von…“ und nun können Sie sich die in Frage kommenden Unterstützer ausdenken. Ich kenne sie ja noch gar nicht. Ich würde dann mit diesem unterstützten Lastenradel, dessen Unterstützernamen ich notfalls auch erwähne, immer um den Landkreis herum und darin umher fahren. Den Umfang des Landkreises in Kilometern kann ich mit einem kleinen Rädchen selbst ermitteln, wissen Sie, so ein Ding, was man benutzt, um Entfernungen auf einer Landkarte zu messen. Wie man das Ding nennt, weiß ich grad nicht, aber es sieht so aus:

Das mit dem Ablesen des Meßergebnisses müssen wir noch üben. Die Länge soll aber 531 Kilometer betragen. Wenn dieses Lastenradel, welches man auch Rikscha nennen könnte, mit unterstütztem Kraftaufwand durch einem Dynamo-Hilfsmotor für zehn Kilometer eine Stunde braucht, dann dauert eine Landkreisumrundung 54 Stunden (mit 1 Pinkelpause. Wenn man öfter muss, dauerts länger). 54 Stunden sind zwei vollständige Tage. Pro Tag könnte man 25 Kilometer schaffen. Dann wäre man drei Wochen unterwegs. Wenn man 80 Kilometer am Tag schafft, wäre man eine gute Woche unterwegs. Man könnte dies auch Urlaub nennen. Da hätte man Fitness, Landeskunde und Naturdokumentation samt gesellschaftlicher Beobachtungen in Hülle und Fülle. Und wenn man diese Berichte schreibt und dabei einen Testbericht für das Expeditionsfahrzeug Lastenradel verfasst, welches man auch Rikscha nennen könnte, bekommt man die technische Ausrüstung und Druck-und Übernachtungskosten vom Hersteller gesponsert. Und das ist alles, was ich will, was ich wirklich wirklich will, bezüglich des Mobilseins.

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BARON VON FEDER: “Mit spitzer Feder”

Mit Spitzer Feder

Wenn Algorithmen vorsortieren,
wer welche Meldung konsumieren
darf und soll, und separieren
alle andern ab davon
Das ist MANIPULATION.

Bekommt man nur noch angezeigt,
wozu man sowieso schon neigt,
und kritische Vernunft dann schweigt,
und stoppt dann die Erkenntnisphase
dann heißt das heute: MEINUNGSBLASE.
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TAGESBEMERKUNGEN 30.August 2021

Die Bahn hat ein Rad ab

Nicht schon wieder:

Früher hat dieselbe Bahn noch gesagt: Räder müssen rollen und so weiter. Damals rollten sie für Verbrechen. Heute stehen sie. Wird davon wenigstens die Umwelt entlastet?

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BARON VON FEDER: “Mit dem Geist kommt die Freiheit”

Mit dem Geist kommt die Freiheit

In meinen Träumen lief der Geist
verzweifelt einsam durch die Gassen.
Türen zu und Fenster dunkel meist
ich konnt vom Grübeln und vor Angst nicht locker lassen.

Doch heute schreit ich durch die Straßen.
Wie im Advent erleuchtet ist mein Herz.
Wo früher mich die Sorgen fraßen
lindert nun Erfahrung meinen Schmerz.

Und aus lichterhellen Fenstern
hör ich Lachen, Lieder, Klugheit, Witz.
Und ich sag zu den Gespenstern:
Adieu, Gestalten, dieses wars dann mit uns itz.

Und in den lichterhellen Räumen
ist man erfreut, wenn man mich sieht.
Auch ich bin froh, weil wie in Träumen
Seelenfrieden mir geschieht.

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DAS FOTO

Balkontomaten, erster Tomatensalat mit Quark am Montag, dem 23.August 2021

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BARON VON FEDER: “Ich möchte den Sozialsaldo von Mutter Erde ausgleichen”

BARON VON FEDER

„Ich möchte den Sozialsaldo von Mutter Erde ausgleichen“

Neulich seufzte Mutter Erde. „Kinder, Ihr habt jetzt lange genug von meinen Gaben gelebt. Es ist an der Zeit, dass Ihr mal über ein bisschen Erkenntlichkeit nachdenkt“. Die Kinder tuschelten. „Tun wir doch“, sagte einer, der Ingenieur war. „Wir forschen an Autos, die nicht mehr mit Erdöl und Benzin fahren, sondern mit Wasserstoff.“ „ Kuck an“, sagte Mutter Erde, „da wird das Wasser knapp, und ihr macht daraus Wasserstoffantriebe für Autos.“ „So kannst Du das aber nicht sagen, Mutter“, sagte ein anderer, der Klimaforscher war. „Wir forschen doch gemeinsam mit den Ingenieuren an Methoden, um Deine Hitzewallungen zu senken. Sonst dehydrierst Du uns noch. Und wir brauchen Dich und Deine Gaben doch noch.“ Dann machte noch einer den Mund auf. Er sagte: „Mutter, Du musst doch zugeben, dass Du Dich sozial völlig verausgabt hast und nun in der Not merkst, dass Du auch auf uns angewiesen bist. Weißt Du was, ich biete Dir kostenlos eine Schuldnerberatung an.“ Der so sprach, war ein ganz Kluger, ein sogenannter Weiser auf dem Gebiet der Wirtschaft. Nur verstand er selbst unter Weiser einen Weg-Weiser, und unter Weg verstand er: „Denn wenn Du so weiter machst, führt Dich der Weg in den Abgrund.“ Bitter und Sarkastisch lachte Mutter Erde auf. Sie bebte zornig. Ihre Stirn bewölkte sich. Die Kinder von Mutter Erde warfen jeder jedem vor, die Mutter in diesen Zustand gebracht zu haben. Nur ein ganz junger Erdenbürger zupfte Mutter Erde an der Hand. Der kleine Mensch sagte: „Oma, wenn ICH groß bin, dann möchte ich schon in der Zeit bis dahin Deinen Sozialsaldo ausgleichen.“ Die Oma schaute gerührt auf den kleinen Menschen. „Weißt Du auch schon wie wir beide das schaffen?“ „Klar“, sagte der kleine Mensch, „Immer wenn ich einen Apfel esse, pflege ich einen Baum oder pflanze einen Neuen, und das mach ich mit Erdbeeren und Stachelbeeren auch so. Und wenn der Weg zum Obst oder zum Gemüse zu Fuß schaffbar ist ohne Auto, dann haben wir gewonnen.“ „Wasser kannst Du aber nicht erzeugen.“ „Nee“, druckste der kleine Mensch. „Aber sammeln und Sparen“. Da lachte die Oma fröhlich. Sie drückte ihrem kleinen Kumpel die Hand und sagte: „Gut, sammel Du das Wasser, ich seh mal zu, dass ich bissel Kohlensäure dazu tue, nicht zu viel, sonst rülpsen die Fische, aber so viel, das trotz Getränkeentnahme niemand verdursten muss.“ Der kleine Kumpel musste bei der Vorstellung der rülpsenden Fische lachen. Dann zitierte er Shakespeare: „Wir haben viel zu tun, wir müssen Eilen. Denn Nachteil ist für alle nur das Weilen“. Der kleine Mensch und Mutter Erde hatten einander verstanden.

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REDAKTIOSNSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt für August 2021 ist fertig

Liebe Leserinnen, liebe Leser, das August-Flugblatt des Jahres 2021 ist fertig. An der Septemberausgabe arbeiten wir schon. Ich las grade einen Ausspruch von Goethe zum Thema Wasser: “Wasser ist ein freundliches Element für den, der es schätzt und damit umgehen kann”. Oder so ähnlich. Das fiel mir gerade zu Klimawandel, Verkehrswasserbau und zu einem friedlichen Miteinander von Flussbedürfnis, Wirtschaftsbedürfnis, Schöpfungsbedürfnis und Friedensbedürfnis ein.

Viel Spass beim Lesen

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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Es ist ein neues Buch fertig

“Der Zeitzeuge am Zeitfenster” ist als E-Book fertig

Liebe Leserinnen, liebe Leser, im Downloadbereich wird ab 27. Juli 2021 das Buch “Der Zeitzeuge am Zeitfenster” von Max Emanuel Strelitz zum Runterladen, Lesen, Schmunzeln und Erkennnis Gewinnen bereit gestellt. Wie immer bei den hiesigen Dowload-PDFs kostet der Download nicht, aber wenn die Freude über die Lektüre so groß ist, dass Sie die Flugblatt-Redaktion und Autor unterstützen möchten, freuen wir uns auch.

Worum es in dem Buch geht:

Die drei Herren Nikolaus von Lemberg-Kolovratsky, Anatol Fabulirowitsch Poet und Max Emanuel Strelitz sind Zeugen ihrer Zeit an verschiedenen Zeitfenstern. Es verbindet sie zusammenhängend, dass Max Emanuel Strelitz eigentlich den Namen des Fotografen suchte, der das vermutlich letzte Lebendbild von Lew Nikolajewitsch Tolstoi auf dem Bahnhof von Astopowo knipste. Dadurch bekam er Kennnis von einer Schrift mit dem Titel „Lebensbahnen“, in welcher der Publizist Nikolaus von Lemberg-Kolovratsky das Leben des anderen Publizisten Anatol Fabulirowitsch Poet nachzeichnet. Daraufhin verfasste Max Emanuel Strelitz seinerseits eine Nachzeichnung des Lebens von Nikolaus von Lemberg-Kolovratsky. Die Nachzeichnung des Lebens von Anatol Fabulirowitsch Poet gab es ja schon. Zwischen den jeweiligen Zeitfenstern der Herren wehte immer die Zugluft der Phasen, in welcher keiner von den dreien am Fenster stand und Zeuge der Zeitvorgänge wurde. Alle drei sind sich aber unabhängig voneinander einig in einem friedlichen, herzlichen, von Nächstenliebe erfülltem Menschenbild. Und wenn in der Darstellung etwas fehlt, dann liegt das vermutlich an der Zugluft, die auch mal ein paar Blätter Papier verweht hat.

Viel Spaß beim Lesen

Hannes Nagel

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