Bewegungsmelder: Weltkarten der Kunst

BEWEGUNSMELDER

 Weltkarten der Kunst

 Die Akademie der Künste in Berlin zeigt ab Februar eine Ausstellung über die Globalisierung der Kunst. Globalisierung heißt nach dem Konzept der Ausstellungsmacher, dass auch die Welt der Kunst ein Dorf der Kunst geworden ist. Trotz geographischer Entfernungen zwischen den künstlerischen Heimaten der Welt beeinflussen sich die völlig verschiedenen Beweggründe Künstler bei der Schaffung ihrer Werke. Eine der ausstellungsthesen lautet sinngemäß, dass im Gegensatz zur Globalisierung von Politik und Wirtschaft die Globalisierung der Kunst die einseitige Deutungshoheit beendet. Bisher habe zum Beispiel Europa gerne den alleinigen Interpretationsanspruch afrikanischer Kultur beansprucht.

Die Ausstellung will die Emanzipierung der Kunst in den Jahren seit 1989 als Chronologie de Kunstentwicklung darstellen. Exemplarisch sollen Fotografien, Installationen und Filme von 15 Künstlern zu sehen sein.

Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am 31. Januar um 19 Uhr in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Bis 24. März wird die Ausstellung Dienstags bis Donnerstags von 11 bis 19 Uhr zu sehen sein. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

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