Quergedachtes: Neue Jobs durch neue Berufe?

Quergedachtes

Hannes Nagel

Samstag, 12. Februar 2011

Neue Jobs durch neue Berufe?

Im Arbeitsministerium sitzen regelmäßige Leser des Flugblattes. Darum ist der folgende Beitrag speziell für die Kollegen mit der schweren Bürde der sozialen Verantwortung gedacht.

Kürzlich schaute ich mir mal die Webseite vom Arbeitsamt an. Ich wollte einfach mal sehen, ob die Seite schon an den Aufschwung angepasst ist, der nach Ansicht verschiedener Politiker in Kürze oder wenigstens in Bälde zur Vollbeschäftigung führt.

Volltext: Neue Jobs durch neue Berufe

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Quergedachtes: Von Rechtswegen und Kriegspfaden

Freitag, 11. Februar 2011

Autor: Hannes Nagel

Quergedachtes: Von Rechtswegen und Kriegspfaden

Der Rechtsweg und die Meinungsvielfalt sind nicht füreinander geschaffen. Regelmäßig zeigt sich dieses, wenn Demonstrationen angemeldet werden. Sie müssen ja, denn so schreibt es „das Gesetz“ vor. Näheres siehe unter Versammlungsfreiheit. Bis man da durch ist, ist sowieso jede Erregung verraucht, so dass für die geplante Demo kein Grund mehr besteht. Wer wütend ist oder verärgert muss es gleich zeigen dürfen. Sonst mussten die mit jeder genehmigungspflichtigen Versammlung befassten Gerichte oder Behörden grundsätzlich von den Teilnehmern verlangen, sich eine Nacht gemeinsam einschließen zu lassen oder in der Wildnis aussetzen zu lassen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Das wird aber nicht gemacht. Stattdessen geht der, dem als erstes die Felle wegzuschwimmen drohen, den Rechtsweg, welcher ein Kriegspfad geworden zu sein scheint. Die eingesetzten Waffen sind Bußgelder, Strafverfahren, Repressalien. Demzufolge ist der zum Kriegspfad mutierte Rechtsweg unrecht, weil es keinen gerechten Krieg gibt. Darauf wollte ich nur eben mal hinweisen, wegen Lubmin und Castor sowie Dresden und Gedenktag.

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Apropos Schamloses Hartz-Vier-Geschacher



Donnerstag, 10. Februar 2011

Autor: Hannes Nagel

Apropos schamloses Hartz-Vier-Geschacher

Die Bundesregierung hat dieser Tage die Hosen endgültig herunter gelassen und das Volk zum Arschlecken aufgeordert. Sie haben sich dabei nicht einmal grün und blau geschämt. Man will gar nicht mehr abwägen, wer von den Heinis in der Regierung mehr asoziales Denken über Hartz Vier und die Hartz-Vier-Opfer offenbart hat. Aber die Verantwortung trägt letztendlich Angela Di Bleu de Q. Indirekt hat das Verhalten der Regierung bei der Abstimmung über die Lebensberechtigung großer Teile der Bevölkerung ganz deutlich gezeigt, dass Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit wenn überhaupt, dann mit einem unbedingten und bedingungslosen Grundeinkommen möglich ist. Weil alle anderen Mittel versagt dieses zumindest nicht mehr Schaden anrichten kann als die derzeitige Regierung, soll es endlich ernsthaft mal probiert werden

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Quergedachtes: Warum nicht gleich Auschwitz?

Jetzt wird es polemisch und vielleicht unsachlich. Aber manchmal fehlt dem Empfinden die Zeit für den Weg vom Bauch zum Kopf. Grund ist der Anfang Februar berichtete Vorschlag, das Naziwaffentwicklungsgelände Peenemünde zum Weltkulturerbe zu machen

Volltext: Warum nicht gleich Ausschwitz pdf

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Sinnlichkeit: Eine erotische Revolution

Es gab eine samtene Revolution, eine orange Revolution, friedliche Revolutionen und eine sexuelle Revolution. Fehlt noch eine erotische Revolution mit der Losung „Sinnlichkeit für Alle“

Eine erotische Revolution

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Offener Brief von Ida L. aus M.a.A

Offener Brief von Ida L. aus M. a. A

Montag, 07. Februar 2011

Liebe große Könner vom politischen Kabarett,

man sieht und hört Euch leider viel zu selten, und wenn doch, dann ahnt man oftmals die Pointen schon voraus. Das ist teils logisch, denn Ihr sprecht uns aus dem Herzen, und teils schade, denn uns überrascht nichts mehr. Könnt Ihr nicht eine Schule des politischen Witzes aufmachen, damit denen, die es angeht, Tag und Nacht das Lachen von uns kleinen Leuten in den Ohren hallt?

Ihre Ida L. aus M. a. A, treue Anhängerin von „Neues aus der Anstalt“, „Politischem Aschermittwoch“, „Kanzleramt Pforte D“ und Volker Pispers

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Leserbrief von Ida L. aus M. a. A.

Leserbrief

heute von: Ida L. aus M. a. A

Freitag, 04. Februar 2011

Zulässig und zu lässig

Vor etwa drei Wochen ärgerte es viele, dass ein Vergleich heutiger Arbeitsverhältnisse mit solchen des Dritten Reiches zur Kündigung des Arbeiters führen dürfen und wahrscheinlich auch sollen. Amtlich heißt es, dass Vergleiche mit damals unzulässig sind. Aber woher kommen die Vergleiche denn? Kommen sie unbegründet, werden sie mit dem Ziel, schlechte Stimmung zu verbreiten und den Betriebsfrieden zu stören, an den Haaren herbei gezogen? Oder drängen sie sich auf, weil an den Verhältnissen tatsächlich etwas so unschön ist wie damals? Zum Beispiel die Tonart: Kommando, Drill Zack-Zack – wer denkt bei sowas nicht sofort an Militär und bei Militär an Nazis? Demzufolge sind Vergleiche zulässig. Aber nehmen wir nur kurz mal an, dass Vergleiche unzulässig sein können: Müssten dann nicht auch Empfindungen unzulässig sein dürfen? Man darf die Suppe als salzig empfinden, wenn das schwarze Schaf der Familie sie gekocht hat; man darf sie nicht als salzig empfinden, wenn der Liebling der Familie gekocht hat. Auch wenn die Suppe zum Wegkippen schmeckt. Die DDR darf man – so machen es Politiker vor – gerne und immer mit allem aus dem Braunen Reich vergleichen. Es muss gar nicht stimmen, Hauptsache, es wird verglichen. Bei dem Vorbild: Wie soll da ein Arbeiter rausfinden können, ob seine Empfindungen über Chefgebrüll, Lohnschikanen, Urlaubssperren und so weiter unzulässig sind?

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Rezension: „Danke, mir gehts gut“

Freitag, 28.Januar 2010

Rezension Danke, mir geht’s gut

Hannes Nagel

Einfach nur Mensch sein

Es dauert, genau wie im echten Leben, manchmal etwas länger, bevor ein Lesender mit den Figuren eines Buches etwas anfangen kann. Manchmal begegnen einem auch im echten Leben Menschen, an denen man achtlos vorbeigeht. Manchmal schielt man ungeduldig nach der Handlung eines Buches und ignoriert, dass die Handlung ja doch immer nur von ihren Akteuren kommt. Die Akteure sind, was sie sind, und nicht das, was die Lesenden von ihnen erwarten. Menschlichkeit ist ganz einfach.

Rezension Eva Loll Danke, mir gehts gut

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Kampfansage oder Frechheit?

Quergedachtes

Hannes Nagel

Mittwoch, 19. Januar 2011

Kampfansage oder Frechheit?

Zuerst der Aufreger: In einem N-TV-Beitrag war zu lesen, dass ein Mann die Arbeitsverhältnisse in seiner Firma mit dem Dritten Reich verglichen hatte. Dafür wurde ihm gekündigt und vor Gericht, als er gegen das Unrecht der Kündigung klagte, klargemacht, dass er hier einen der sozialen Marktwirtschaft verpflichteten Betrieb mit einem Betrieb verglichen habe, der dem nationalsozialistischen Terrrorssystem diente. ... mehr

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Quergedachtes: Am besten ins betreute Denken

Quergedachtes

Hannes Nagel

Freitag, 14. Januar 2011

Am Besten ins betreute Denken

Wenn die zuständigen Organe von einer „po­lizeilichen Großlage“ sprechen, dann können sie nicht anders. Sie müssen so sprechen, weil sie es anders nicht verstehen. Wenn Me­dien den Begriff übernehmen, wirken sie im­mer etwas gesprachregelt. Das trifft auf fast alle Formulierungen zu, die aus den Mündern der Mächtigen kommen. Sie bedeuten vor al­lem eines: Behauptung der Informationsho­heit, Meinungshoheit und Deutungshoheit. Ein eiskalter Bruch des Verfassungsrechtes auf Meinungsfreiheit … mehr

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