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Übrigens, Herr Präsident Gauck….

In letzter Zeit gab es viel Verwirrendes von Ihnen zu hören. Das Gehörte betraf den kommenden Krieg. Mir Vehemenz bereiten ihn die USA, Israel, Russland, die Ukraine und die Europäische Union vor. Das Prinzip ist wie 1914: Jeder will ihn, aber die Schuld will jeder einem anderen in die Schuhe schieben. Sie haben sich die Schuhe der Pazifisten ausgesucht, obwohl Pazifisten meistens barfuß gehen, weil ich gar nichts weiter übrig bleibt. Einer Ihrer Vorgänger trat zurück, weil ihm die wahrheit über die Lippen kam. Er hatte sinngemäß gesagt, Deutschland sei in Afghanistan militärtätig, um Handelswege und Rohstoffzugang zu sichern. Sie ersetzen das durch die Begriffe Verantwortung und Menschenrechte – ohne zu sagen, dass Sie die Rechte der Kapitalmenschen meinen, für deren Rechte andere als Sie notfalls auch zu den Waffen greifen müssen. Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass jemand die Waffen ergreifen soll, um Rechte zu sichern, die nicht die Seinen sind? Sie sagten dann noch, dass mit dem Ergreifen der Waffen Morde verhindert und Verbrecher gestoppt werden sollen. Meinen Sie damit auch Mordoberst Klein vom Hindukusch? Verbrecher sind zu stoppen und Morde zu verhindern. Dann lassen Sie Ihre Zunge Worte bilden, die der Gewaltfreiheit von Jesus, Ghandi und Franziskus von Assisi verkünden. Denn Sie wissen ja: Es gibt keinen gerechten Krieg.

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BARON VON FEDER: Neues von der Tagelöhnerei Teil 3

BARON VON FEDER

„Neues von der Tagelöhnerei“

Teil 3

Der zweite Teil endete so: Herr Amt sagte: „Wahrscheinlich werde ich den Antrag ablehnen müssen, bis Rente und Bausparvertrag verbraucht sind.“ Ich hatte mir vorgenommen, beides nicht zu verbrauche, sondern für Zwecke zu bewahren, die MEINER Lebensqualität dienen. Ich habe meine Absichten wahr gemacht und mir einen Wohnwagen gekauft, für um im Sommer auf Wiese zu wohnen wie Peter Lustig von Löwenzahn. Herr Amt hat seine Absichten auch wahr gemacht und meinen nicht abgegebenen Antrag abgelehnt mit der Begründung, dass ich meinen Antrag nicht abgegeben habe. Behörden halt, wissen Sie. Da muss man manchmal geduldig und nachsichtig sein wie bei begriffstutzigen Kindern. Sie können ja nichts dafür. (Die Kinder, meine ich). Die amtssprachlichen Stilblüten eerinnerten in ihrer Wucht an die Menschenverachtung der Arge, die im Laufe von fünf Jahren mein Herz dauerhaft kaputt gemacht hat. „Sie waren nicht gewillt, den unvollständigen Antrag und die bereits vorliegenden Angaben einzureichen“. Natürlich war ich nicht gerwillt, mich zwingen zu lassen, meine für das Alter vorgesehene Rentensparanlage schon jetzt vom Amt verjubeln zu lassen, um dann mit 65 oder 67 dazustehen mit gar nichts mehr. „Sie sind Ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen und haben die Aufklärung des Sachverhaltes erheblich erschwert. Ihr Leistungsbegehren strellt sich daher als fraglich dar“. Kuck an. Für die ist es also ein aufzuklärender Sachverhalt. In Armut die Würde behalten zu wollen macht einen Menschen zum Verdachtsfall. Solch ein Rechtsverständnis der Behörde stellt sich mir demnach als fraglich dar.

„Noch Fragen, Kienzle?
„Nein, Hauser.“

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BARON VON FEDER: Scheiss Kriegsvorbereitungen

BARON VON FEDER

„Sie wollen uns…Wir müssen sie.“
„Die Welt steckt voller Hysterie, ….“
Es hält der Warner nicht den Rand
denn er fürchtet Weltenbrand

[Mesiramis Drohne alias Dingens aus der Politik: „Warner, Sie warnen schon wieder. Halten Sie mal den Rand. Ich warne Sie.“ Der aber hört nicht auf Solche. Der warnt weiter]

Es ist,als ob der große Krieg
als Faktum jedem offen lieg
Es ist ein Krieg, der viel gemeiner
ist, als jemals früher einer

Weil sich nun eins zum andern fügt
Sieht man, wie die Elite lügt
wie sie voll Trotz und unverhohlen
die ganze Schöpfung ham bestohlen

Bestohlen um den Sachverstand
darum hat man nicht erkannt
was Reden von Notwendigkeiten
systematisch vorbereiten.

Dass langer Nachkriegsfrieden gar
auch nur Verrat an allen war,
das sieht man nun an allen Enden
weil sie nicht mehr mit Wohlstand blenden

Niemals war so sonnenklar
dass Wohlstand nie was andres war
als die Kosten für das Leben
an die andern abzugeben

Neulich sah ich ein Bankett.
Die Völker saßen arm, adrett
und es war das Kapital
Kellner bei dem Völkermahl

Aus frühren U-Boot-Rümpfen ranken
Palmen, Zedern und Gedanken
der Denker waren kühl umfächelt
und die ganze Schöpfung lächelt.“

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Wenn das Treffen mit Freunden Teil dessen wäre, was und womit ein Mensch beruflich zu tun hat, wie einfach wäre dann das Leben. Keiner würde mehr sagen müssen, er habe erst die Welt zu retten – meist verbirgt sichr dahinter nur Kapital -, und dann wäre er aber auch gleich für seine Freunde da. Wenn das Menschsein Teil des Berufes wäre, dann müsste niemand mehr mit quälender geistiger Arbeit auf Antworten nach Frieden, Sozialer Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung suchen, weil sich diese Fragen gar nicht stellen würden.

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APROPOSIA; Vom Menschheitstraum Frieden

APROPOSIA

Vom Menschheitstraum Frieden

Moderatorin: „Guten Abend, Erlauchte Runde. Es ist an der Zeit, den Frieden wirken zu lassen, in dem wir seine und unsere gemeinsamen Fähigkeiten entfalten.“

Politiker: „Die Welt ist instabil. Wir müssen dagegen vorgehen.“

Mesiramis Drohne: „Mit Fähnchenschwenken erreicht man gar nichts.“

U.v.D: „Mit Säbelrasseln…“

Jerusalem: „Sie wollen uns…Wir müssen sie.“

Der Unker: „Die Welt steckt voller Hysterie, ….“

Mesiramis Drohne: „Unker, Sie schon wieder. Halten Sie mal den Rand.“

Moderatorin: „Herr Drohne, lassen Sie doch den Unker mal ausreden.“

Der Unker: „…als ob der große Krieg
Der lang schon im Gange ist, nun jedem offen lieg.

Weil sich nun eins zum andern fügt
Sieht man, wie die Elite lügt
und sie voll trotz und unverhohlen
die ganze Schöpfung ham bestohlen

Bestohlen um den Sachverstand
darum hat man nicht erkannt
was Reden von Notwendigkeiten
systematisch vorbereiten.

Dass langer Nachkriegsfrieden gar
auch nur Verrat an allen war,
das sieht man nun an allen Enden
weil sie nicht mehr mit Wohlstand blenden

Niemals war so sonnenklar
dass Wohlstand nie was andres war
als die Kosten für das Leben
an die andern abzugeben

Neulich sah ich ein Bankett.
Die Völker saßen arm, adrett
und es war das Kapital
Kellner bei dem Völkermahl

Aus frühren U-Boot-Rümpfen ranken
Palmen, Zedern und Gedanken
der Denker waren kühl umfächelt
und die ganze Schöpfung lächelt.“

 

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Redaktionsmitteilung: Das Flugblatt für den Ersten August ist fertig

Hier können Sie schon mal Das Flugblatt Nummer 82 für den Ersten August lesen.

Das Flugblatt Nummer 82 01-August-2014

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DAS FOTO: Die Raupe

16-06-2014 Wo ist vorne wo ist hinten

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BEWEGUNGSMELDER: Kleinstadt lernt Hoffnungsträger

Kleinstadt lernt Hoffnungsträger

Die Arbeitslosigkeit ist in Barth sehr hoch. Wer kann, pendelt zur Arbeit nach Ribnitz oder Stralsund. Dort ist die Arbeitslosigkeit zwar auch groß, aber sie verteilt sich besser. Außerdem gibt es dort auch Arbeit für medizinisches Personal von Pfleger bis Arzt. So viele Möglichkeiten hat Barth nicht zu bieten. Post, Einzelhandel, Imbiss, Friseur, Gastronomie ist alles, was Barth an Arbeit bietet. Die Kaufmannschaft ist die treibende Kraft bei der Stadtgestaltung. Attraktiv soll sie werden, Kultur soll sie haben und nun lernt die Stadt sogar Hoffnungsträger zu werden, indem sie Flüchtlingen Unterkunft, Gastfreundschaft und Integration gibt. Das ist schön und verdient beschrieben und verbreitet zu werden.

Seit Mai wohnen in Barth Bürger aus Kriegsgebieten und Krisenregionen. Den Wohnraum stellte die örtliche Wohnungsgesellschaft WOBAU zur Verfügung. Sie brachte im Aufgang 8 eines Wohnblocks in der Bertolt-Brecht-Straße bereits mehr als 30 Menschen unter. 83 bis 100 Bürgern kann die Wohnungsbaugesellschaft Wohnraum bieten. Zwei Anwälte halten in einer eignes für Begegnungen und Treffs vorgesehenen Erdgeschoßwohnung Rechtsberatungen für die Neubürger ab. Das fängt beim Asylbewerberleistungsgesetz an und geht weiter zu den übrigen Tücken des Alltags mit seinen rechtlichen Fallstricken, die auch Rentner, Arbeitslose und Hart-Vier-Opfer erleben. Manchmal, so WOBAU-Geschäftsführe Marx, „kommt es vor, dass nach 22 Uhr Leute abgeholt werden.“ Abholen heißt Abschieben. Die bisherigen Herkunftsländer sind Ghana, Syrien, Mauretanien und Vietnam.

10-07-2014 Bertolt Brecht Strasse

Wenn sie abgeschoben werden, dürfen sie nichts mitnehmen. Lediglich ein bisschen Kleidung. Die Kleidung, die die Mensche bekommen, stammt aus Kleidersammlungen des Malteser-Hilfsdienstes. Die Spendenbereitschaft langjähriger Stadtbewohner ist ebenfalls hoch. Zuweilen trifft sie aber nicht die Bedürfnisse. Mit großer Verwunderung erkannten Hilfsbereite, dass manche der Neubürger Lebensmittelallergien gegen das hierzulande übliche Nahrungsmittelangebot haben.

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FEUILLETON: Rezension „Knoten“

FEUILLETON

REZENSION: „Knoten“

„Tampen, Fäden, Spleiße, Knoten“

Liebe Kinder und Jugendliche, früher gab es an Schuhen keine Klettverschlüsse. Um sie verschließen zu können, hatten zwei parallel angeordnete Reihen mit Löchern Durch diese Löcher wurde eine Schnur gezogen. Das erste Loch für die Schnur war das Loch unten links, also wenn man aus gebückter Haltung auf den Schuh am Fuß blickt. Die Schnur ging dann vom untersten Loch der linken Lochreihe rüber zum untersten Loch der rechten Lochreihe. Dann wurde das überstehende rechte Schnurende in das zweite Loch der linken Lochreihe gesteckt und das überstehende Schnurende der linken Lochreihe in das zweite Loch der rechten Lochreihe. Wenn man die Schnur auf diese Weise durch alle Löcher der Lochreihen gefädelt hatte, musste man sie nur noch miteinander verbinden. Dazu machte man mit den beiden losen Enden einen sogenannten Knoten. Voila – der Schuh saß fest am Fuß. Das sah dann ungefähr so aus:

Rezi knoten schnürsenkel

Beim Knoten legt man eigentlich nur die zwei Enden so umeinander herum, dass sie sich nicht von alleine wieder lösen können. Sie lassen sich nur dann lösen, wenn man es selbst will und wenn man weiß, wie der Knoten gemacht wurde. Das ist die Begriffserklärung für einen Knoten, und sie läßt kaum ahnen, wie nahezu unendlich groß die Anzahl von Knoten ist. Sie ist so groß, dass Geffrey Budworth ein Buch darüber geschrieben hat. Dieses Buch ist so interessant und kurzweilig geschrieben, dass 2014 eine lizensierte Sonderausgabe auf deutsch im Demmler-Verlag Körkwitz erschien.

cover rezi knoten

Weil Knoten in Taue, Seile, Fäden, Tampen, Garne geschlagen werden, erklärt der Autor auch unterschiedliche Arten von Tauwerk. Das fängt bei Haaren aus Roßschweifen an und endet bei Seilen aus Kunststoffen. Nach der Erklärung des Tauwerkes nimmt der Autor eine Klassifizierung von Knoten nach Funktion und Verwendungsort vor. Manche werden von Alpinisten und Seglern gleichermaßen genutzt, aber sie heißen unterschiedlich. Manche werden sogar in der Medizin genutzt, was logisch klingt, denn geöffnete Bauchdecken müssen ja durch Vernähen wieder geschlossen werden. Leser mit schneller Auffassungsgabe dürften anhand der gezeichneten Anleitungen zum Schlingen oder Knüpfen eines Knotens autodidaktisch Fertigkeiten in der Knotenlehre erwerben können. Andere brauchen dazu jemand, der es ihnen zeigt.

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„Gegen jeglichen Krieg“

Draußen jagen Eurofighter am Himmel, Mauersegler zirpen verstört und wissen nicht, wohin, Wader, Wecker und Mey singen „Ja auch Dich haben sie schon genauso belogen“, der erste Weltkrieg und der geplante globale Krieg sind täglich in allen Zeitungen, aber Zeitungen lehren keinen Frieden, weil Journalisten keine Friedenslehrer sind. Wir brauchen einen Zweistufenplan. Zuerst müssen Menschen als Friedenslehrer ausgebildet werden, die dann Friedensfähigkeit lehren, und „dann wird, wie jeder Menschheitstraum, der Frieden Wirklichkeit.“

Herr Präsident, es gibt keinen gerechten Krieg

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