Feuilleton-Begegnungen: Schon vom Event-Artisten gehört?

FEUILLETON-BEGEGNUNGEN

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Schon vom Event-Artisten gehört?

Neulich traf ich einen, der hatte sich mit Puppenköpfen und Tiergesichtern umgeben. Vor sich hatte er ein Köfferchen mit Döschen und Ampüllchen sowie ein große Auswahl an Pinselchen. Hinter ihm sah ich ein Plakat. darauf stand, dass er Kinder so schminken würde, dass sie aussehen wie Piraten. Ich wollte das fotografieren, aber der Typ sagte: „Ich bin noch nicht fertig geschminkt. Neue Haare muss ich mir auch aufsetzen.“ „Sind Sie vom Theater?“, fragte ich. Er darauf: „Nee, ich bin freiberuflicher Maskenbildner.“ „Heißt das, man kann Sie für Familienfeste buchen?“ „Mich – und ein buntes Showprogramm.“ Während ich mir gerade vorstellte, was er aus mir mit Schminke und Maske machen würde, fiel mir ein, dass die Volontärin vom Nordkurier kurz zuvor geschrieben hatte, es habe sie einer zur ganz alten Frau geschminkt. „Waren Sie das auch?“ „Ja, ich bin der, von dem der Nordkurier schrieb.“ Dann warteten wir gemeinsam, ob Kinder kämen. Sie kamen nicht. Darum fragte ich dann doch noch: „Was würden Sie denn aus mir machen?“ „Ja .also, wenn Sie so fragen, das Vorhandene muss man ja auch immer einbeziehen, also….vielleicht Heinz Erhardt?“ Ich ließ das Gespräch im Off verrauschen.

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REZENSION: Das kleine Buch der Sprache

Rezension „Das kleine Buch der Sprache“

„Die kleinen großen Sprachgenies“

 Der Erstspracherwerb von Kleinstbürgern lässt erwachsene Sprecher oft leicht überheblich schmunzeln. Das Schmunzeln verginge, wüssten sie genauso gut wie der Sprachwissenschaftler David Crystal, dass all das Lallen und Brabbeln disziplinierte Hochleistungsarbeit von kleinen großen Sprachgenies ist. Kleinstbürger sind Menschen, die Sprachen erlernen, ohne bereits schon mit Sprache über Sprachen reden zu können. Der gesamte Theoriestoff von Phonetik, Grammatik, Syntax und Semantik steht ihnen nicht zur Verfügung. Studenten können immerhin sagen: „Lektor, stopp, mach Pause, erst mal Käffchen, dann machen wir weiter ….“ – Kleinstbürger sind in solchem Fall darauf angewiesen, vom Lallen und Brabbeln auf Brüllen und Weinen umzuschalten. „Die Sprache“, schreibt David Crystal, „ist der Mont Everest aller Wissenschaftsgebiete.“ Das mag aus der Sicht eines Sprachwissenschaftlers zutreffen. Das Kapitel über Phonetik erinnert ein bisschen sehr stark an Professor Henry Higgins in „My Fair Lady“. Sprache ist wirklich eine sehr schöne Pflanze. Sie will aber gepflegt sein, um zu grünen und zu blühen. Higgins beziehungsweise Crystal ist aber so fair, am Ende seines Buches zu sagen, dass dies alles auf den 304 Seiten seines Buches sein komplettes Wissen über Sprache darstellt. Was darüber hinaus geht, sind Wiederholungen. Und zugleich sei zu vermuten, dass es noch unzählige Sprachen und Laute gibt, die bisher nur rein hypothetisch bekannt sind. Niemand außer ihren indigenen Sprechern würde sie kennen. Sie zu lernen, entspräche also etwa genau der Art, wie die kleinen großen Sprachgenies ihren Erstsprachenerwerb meistern.

(David Crystal, „Das kleine Buch der Sprache“, Reihe Atlantik-Bücher, Hofmann und Campe, Hamburg 2015)

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APROPOSIA: Von der Abschaffung des Bargelds

APROPOSIA

 

Von der Abschaffung des Bargeldes

 

Moderatorin: „Guten Abend, Erlauchte Runde. Als ich heute morgen ins Portemonnaie sah, erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel aus dem Tagesspiel. Banken wollen den Deutschen das Bargeld austreiben, hieß der, und darum lautet unser heutiges Thema: Wie und warum zwingt man ein Volk zum Onlinebanking?“

Unker: „Genauso wie man Menschen zur Internettelefonie zwingt. Oder überhaupt zum Testaffen für unerprobte Techniken. Flächendeckende Tester verursachen genug Daten, die man dann auswerten kann.“

Zwischenrufer: „Mit Algorithmen“

Unker: „Big Data und so.“

Moderatorin: „Jungs, lasst doch mal die Großen von den Experten ran.“

Herr Klarsicht: „Genau. Und deswegen sage ich: Der Plan von der Abschaffung des Bargeldes ist eine generalstabsmäßige Freiheitsberaubung. Sie dient der Neuordnung der Welt.“

Unker: „Neue Weltordnungen haben bisher immer Krieg bedeutet. Also jetzt schon wieder?“

Herr Handelsblatt: „Nur ruhig, Brauner. Ich habe schon vor fünf Jahren dargelegt. dass mit der Bargeldbeseitigung einerseits eine totale Überwachung erfolgt, andererseits aber schwuppdiwupp auf alternative Zahlungsmittel ausgewichen wird.“

Zwischenrufer: „Die Rückkehr der Kaurimuschel.“

Unker: „Löhne in Naturalien auszahlen“

Zwischenrufer: „Die Rückkehr der Deputatskartoffel.“

Unker: „Aber nicht von Monsanto.“

Aufsichtsbanker: „Natürlich kann man schnell auf alternative Zahlungsmittel umsteigen. Altmetall zum Beispiel.“

Zwischenrufer: „Passt naheliegend zu Münzgeld.“

Unker: „Und Geldbesitz erweist sich als Schimäre. Es gibt kein arm, gibt kein reich.“

Moderatorin: „Könnt Ihr zwei pfiffige kerlchen den Herrn Aufsichtsbanke ausreden lassen?“

Aufsichtsbanker: „Es ist ja noch gar nicht entschieden, ob das Bargeld abgeschafft wird oder nicht. Wenn aber ja, dann stehen dafür vier Steuerungsinstrumente zur Verfügung: 1. die Erhebung spezifischer Transaktionsgebühren, 2. Ein-und Auszahlungsgebühren am Geldautomaten, 3. gesetzliche Höchstgrenzen für Barzahlungen und 4. Verbot von Bargeld an Fahrkartenautomaten, Kondomautomaten, Zigarettenautomaten, Kaffeeautomaten und Münztürschlössern an Bahnhofsklos.“

Moderatorin: „Wem würde denn die Abschaffung des Bargeldes überhaupt nützen?“

Aufsichtsbanker: „Einzig den Unternehmen der Bargeldlogistik.“

Zwischenrufer: „Faule arbeitsscheue Bande.“

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BARON VON FEDER: Wo hinter den Schlagzeilen Stilblüten blühn

BARON VON FEDER
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„Geistesblüten hinter Mainstream-Schlagzeilen“

Wenn hinter den Schlagzeilen der Leitmedien seltsame Blüten blühn, dann hat die Meinungsfreiheit einen Wortführer bekommen. Meinungen selbst sind individuell. Sie werden im Bus, beim Treppenhaustratsch, an Stammtischen oder unter Schrebergartennachbarn, in Vereinen und Sportgemeinschaften und überhaupt dort, wo zwei oder drei zusammen sind, frei ausgetauscht. es geht nicht darum, andere zu überzeugen oder zu bekehren, sondern darum, sich gehör zu verschaffen. Das ist selbst beim Kneipengedönstausch so, wo das Krakeel zum Brimborium gehört und im Übrigen nur Ausdruck des Getränkepegels ist. Manchmal hört auch ein Kanalisationsfischer zu. Sie fassen das Gehörte zu einem Aufruf zusammen und starten dann eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung dieses Aufrufes. Wer wollte schon seine Zustimmung zu einer Meinung verweigern, die er zuvor selbst gesagt hat? Manchmal weiß man nicht, ob Unterschriftensammlungen wirklich ein „Volksbegehren“ sind. Manchmal kommt man sich vor, als wäre man nur nützliches Stimmvieh für jemand, der sich zum Wortführer aufgeschnappter Meinungen machen will. Wortführer erkennt man meist daran, dass sie keine klugen Gedanken neben sich dulden. Wer führen will, muss aber auch Verantwortung tragen wollen und können, Verantwortung aber erkennt man, wenn sie nicht führen will, sondern Teil im großen Meinungsmosaik ist. Meinungsführer gibt es in Parteien, Zeitungen und überall dort, wo der Konkurrenzkampf wichtiger ist als das Miteinander. Zur Zeit hat sich durchgesetzt, dass das Gegeneinander gründlicher eingeübt wurde als das Miteinander. Man merkt dies auch am Stil. Behaupten, Müssen, Drängen und Spendenfordern sind stärker ausgeprägt als sich mal anzuhören, welche Form von Unterstützung der Angegängelte selbst zu bieten hat. Zu gefährlich? Weil Geist dabei sein könnte? Die IWF-Chefin will nicht mehr mit der griechischen Regierung verhandeln, sondern „mit Erwachsenen“ – dabei gehört sie in diesem Kindergarten doch zur „Großen Gruppe“. „Antifaschistischer Wortschwall“ benannte ein Medium einen Aufruf von ehemaligen NVA-Generälen. Die sind doch fast alle harmlos inzwischen. Vor Heinz Keßler muss sich wahrlich niemand fürchten, aber bei Fritz Streletz weiß man es nicht und Jonny Kies hält sich wie immer vornehm zurück. Heute, da die Medienhündchen nur noch Stichworte aufgreifen, die ihnen wie Wursthappen zugeworfen werden, werden Schlagzeilen und Zwischenüberschriften zu duftlosen Kunststoffblüten in einem Blütenmeer, welches die Sicht auf die im Unterholz aufkeimende  Vegetationsveränderung versperren soll. Zum Nachteil Vieler, zum Vorteil Einiger.

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REDAKTIONSMITTEILUNGEN: Das Flugblatt Nummer 92 für den Ersten Juni ist da

Liebe Leserinnen, liebe Leser, das neue Flugblatt Nummer 92 für den Ersten Juni ist da und ich wünsche viel Freude beim Lesen, wenn es um Kultur nin Neustrelitz, die Beschreibung eines Geschichtsberaters und um Flüchtlinge geht, die ihrem schon längst in unbefugten europäischen Händen weilenden Reichtums einfach nur hinterher wollen.

Das Flugblatt 92-01-06-2015 neues Layout

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–Anzeige Gruppe 20: Wann sich ein Streik lohnen würde

Wann sich ein Streik lohnen würde

Wenn sich ein Streik auch moralisch lohnen soll, darf keine streikende Berufsgruppe die anderen ausgebeuteten Berufsgruppen benachteiligen. Lokführer dürfen nicht einfach zu Lasten pendelnder Reinigungskräfte die Züge stehen lassen. Alle Streiks sind genau dann falsch, wenn sie die Lohnungleichheit zwischen ausgebeuteten Berufsgruppen vergrößern. Im Prinzip könnten Streiks sogar generell unnötig sein – wenn sich nämlich bei gleichbleibenden Löhnen die anteiligen Ausgaben für Miete, Krankenkasse, Autoversicherung, Altersvorsorge und Kinderbedürfniserfüllung aus diesen gleich gebliebenen Löhnen bezahlen ließen. Es würde sich bloß noch lohnen, demonstrativ Banken, Behörden, Krankenkassen, Gesetzgebern, Autoversicherern , Müllentsorgungsgebührenanhebern und Abwassergebührenanhebern zu widersprechen. Das müssten dann aber Kunden mit den kleinen Angestellten gemeinsam gegen die da oben tun.

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BARON VON FEDER: Der Geschichtsberater

Baron von Feder

„Der Geschichtsberater“

Nachts in meinen Träumen treffe ich mich mit Seelen, die zum Teil seit hunderten von Jahren wissen wollen, was sie hätten ändern können, wenn sie sich nur etwas anders verhalten hätten. Die Seelen besichtigen Burgruinen, verschwundene Siedlungsplätze, Gräber und Schlachtfelder und fragen mit Nachdruck: Warum? Dann treffen sie mich. Ich komme meistens aus Museen oder tauche aus der Welt der Bücher auf. Natürlich habe ich die Seelen schon eine Weile gesehen, wenn wir uns begegnen, aber bis sich Wege kreuzen, dauert es seine Zeit. Ich nehme grüßend meine Kopfbedeckung ab und wir kommen ins Gespräch. Da ich Fragen an ihre Vergangenheit habe und die Seelen Fragen an meine Gegenwart, kommen wir bald ins Gespräch. Erst muss ich erzählen, ob man sich ihrer noch erinnert und welchen Ruf sie haben. Dann wollen sie von mir wissen, was sie anders hätten machen sollen. Meist stellt sich heraus, dass Schuld fast immer nur Tragik war, auf die Recht und Macht zu allen Zeiten mit gleicher Wucht und Strenge reagierten. „Auch bei Euch?“, fragen sie dann, und ich, der Geschichtsberater, komme mir angesichts meines eigenen Handelns und Lebens ziemlich anmaßend vor. Denn wer berät mich? Etwa die Aufklärung? Der Wertekanon? Vergiss es. Ich sage den Seelen: An der Tragik kann keiner schuldig sein. Dann rekonstruieren wir den Ablauf der Geschichte, soweit sie die Beteiligten betrifft. Das Ergebnis ist banal einfach: Niemanden austricksen, ein Ohr für andere haben und immer an die Schöpfung denken.

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REDAKTIONSMITTEILUNG: „Ganz & Gar vernymphtig“, zweite Auflage, ist da

13-06-2015 cover rezi ganz und gar vernymphtig

Die zweite, fadengebundene und mit harteinband versehene Auflage von „Ganz & Gar vernymphtig“ ist fertig Preis pro Buch: 14,95 Euro. Bestellungen nimmt mein Musenverlag unter hannes.nagel@das-flugblatt.de an und liefert prompt. Auf Wunsch auch signiert.
In der Wilke-Buchhandlung Neustrelitz, Strelitzer Straße 8, gibt es das Buch auch zu kaufen. Ist der Vorrat verbraucht, bekommt der Laden eine neue Lieferung.

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–(FREMDWERBUNG) Gruppe 20: „Kultur ist Bildung, Bildung ist Frieden“

Kultur ist Bildung, Bildung ist Frieden

Zum 8. Mai waren die Zeitungen mit Erinnerungen an den Tag der Befreiung vom Faschismus gefüllt. Beinahe einhellig schrieben sie, es wäre nur dann eine Befreiung gewesen, wenn die Russen daran nicht beteiligt gewesen wären. denn sie hätten nur die faschistische Unfreiheit durch die kommunistische Unfreiheit ersetzt. Die Amerikaner hingegen ….

Zum 10. Mai hätten die Zeitungen mit Erinnerungen an den Tag der Bücherverbrennung gefüllt sein sollen. Waren sie aber nicht, oder die Anmerkungen fielen nicht so auf. Es gibt heute viel mehr Bücher als 1933. Es gibt aber auch viel mehr Bücher, die überhaupt nicht gelesen werden. Sie werden eingestampft. Hinsichtlich des Ergebnisses unterscheidet sich Verbrennung nicht von Einstampfung. „Kultur ist Bildung, Bildung ist Frieden“, sagte mal jemand oder kritzelte es auf eine Bibliotheks-Klotür. Das könnte zutreffen.

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BEWEGUNGSMELDER: Wegen Russland: Finnland zählt Reservisten

FEUILLETON-BEWEGUNGSMELDER

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Wegen Russland: Finnland zählt Reservisten

Ende April kündigte das finnische Verteidigungsministerium an, Briefe an etwa 900.000 Reservisten zu verschicken. Die Ankündigung erfolgte über die Zeitung „Helsingin Sanomat“ sowie über Videobotschaften per YLE (finnischer Rundfunk) und Youtube (internationale Webanwendung). Helsingin Sanomat erklärte, mit dieser angekündigten Briefzustellung sollten Überraschungen vermieden werden. Das ist verständlich, denn allzuleicht hätte Europa angesichts seiner derzeitigen Russlandwahrnehmung die Zählung bereits als Mobilmachung bezeichnet. Vorläufig zählt das Verteidigungsministerium aber nur seine Leute. Dazu macht es einen „Karteikartenabgleich“. Die Reservisten werden darin zur Prüfung und eventuell zur Korrektur der Stammblätter aufgefordert. Am Namen und dem Geburtsdatum dürfte sich im Allgemeinen wenig verändert haben. Dann kommen noch Angaben über den Verwendungszweck in Kriegszeiten hinzu. Reservisten bei der Altersgrenze 50 könnten möglicherweise schon aus gesundheitlichen Gründen für eventuelle weitergehende Interessen des Militärs nicht mehr zur Verfügung stehen. Andere könnten wiederum beruflich eine Unabkömmlichkeits-Stellung haben. Auch zu denen sagt das Verteidungsministerium „Ei, kiittos“ (Nein, danke). Gar nicht erst gefragt werden Finnen, die im Ausland sind oder im Gefängnis. Einzig der Ausdruck, dass die Reservistenbriefe eine Überprüfung der Personalstärke im Kriegsfall sind, macht aus der Briefaktion einen „mobilmachungsähnlichen Zustand“.

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